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Burg Vlotho

Die Höhenburg Vlotho wurde um 1250 von Heinrich von Oldenburg auf dem Deesberg, heute Amthausberg, errichtet. Sie diente der Kontrolle der Weser sowie der in Vlotho zusammenlaufenden Handelswege und ersetzte die den Zisterzienserinnen überlassene Wasserburg Schune im Wesertal. 1368 ist sie von Mindener Truppen während einer Fehde zerstört, aber anschließend wieder aufgebaut worden.

Bis 1567 war die Burg Sitz der Drosten und der Amtsverwaltung. Ab 1709 erfolgte der Abbruch der Burg. Die Ruine wurde als Baumaterial für 172 Taler versteigert. Nur einige Teile wurden weiter genutzt, vom Gut Deesberg als Scheunen und bis 1868 vom Amt Vlotho als Gefängnis.

Ab 1884 begann mit der Errichtung einer Gastwirtschaft die touristische Erschließung des Burggeländes.

Der Bau eines Bismarckturmes erfolgte 1903.

Von 1936 bis 39 wurden die Ruinen freigelegt und zum Teil wieder aufgemauert. Im Zuge der Ausgrabungsarbeiten wurde der Bismarckturm abgerissen. 1999 begannen die Erneuerungsarbeiten im Rahmen der „Regionale Heilgarten“.

 

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