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Fairtrade-Stadt Vlotho

Am 29.09.2011 hat der Rat der Stadt Vlotho beschlossen, dass die Stadt Vlotho sich an der Kampagne Fairtrade-Towns beteiligt.

Mit der Teilnahme an der Kampagne bekundet und bestätigt die Stadt Vlotho ihr Engagement für Fairen Handel. Von der hierfür gegründeten Steuerungsgruppe wurden die weiteren dafür notwendigen Schritte eingeleitet. Bis zur Anerkennung als Fairtrade-Stadt  hat es rund zwei Jahre gedauert.

Am Samstag, den 20. Oktober 2012 war es dann soweit: Katharina Schwab von Fairtrade Deutschland überreichte Bürgermeister Bernd Stute im Rahmen einer Feierstunde im Gemeindehaus St. Stephan die offizielle Anerkennungsurkunde.

Und nun ganz aktuell hat die Stadt Vlotho erneut das Siegel »Fairtrade-Stadt« für die nächsten zwei Jahre bekommen.

Warum soll Vlotho Fairtrade-Stadt bleiben?

Vlotho war schon immer eine Stadt des Handels, in historischen Zeiten mit dem Hafen und der Burg, heute mit zahlreichen Industrie-Unternehmen, die weltweit erfolgreich agieren.

Fairtrade bietet einen Ausweg aus der Abwärtsspirale und

  • verhindert ausbeuterische Zwangs- und Kinderarbeit
  • ermöglicht Schulbildung für die Kinder
  • erleichtert den benachteiligten Regionen des Südens den Marktzugang in den Norden
  • fördert langfristig Handelsbeziehungen
  • verbessert Lebens- und Arbeitsbedingungen
  • schützt die Umwelt
  • bedeutet faire Preise

Kriterien der Fairtrade-Stadt

Eine Fairtrade-Stadt verpflichtet sich, fair gehandelte Produkte verstärkt zu nutzen und anzubieten.

Wenn eine Stadt die nachstehenden fünf Kriterien erfüllt, wird ihr von TransFair der Titel „Fairtrade-Stadt“ mittels Urkunde verliehen:

1. Kriterium
Es liegt ein Beschluss der Kommune vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Fair Trade-Kaffee verwendet wird. Es wird die Entscheidung getroffen, als Stadt den Titel „Fairtrade Stadt” (es gibt auch „Fairtrade Kreise” und „Fairtrade Gemeinden”) anzustreben.

2. Kriterium
Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die die Aktivitäten auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt” koordiniert.

3. Kriterium
In den lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants werden Fairtrade-Produkte ausgeschenkt.

4. Kriterium
In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fair Trade-Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel” durchgeführt.

5. Kriterium
Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt”.

Für die Erfüllung der Kriterien 3 und 4 ist jeweils die Größe der Kommune entscheidend. Vlotho muss mindestens 4 Einzelhandelsgeschäfte und 2 Cafes und Restaurants auflisten, die faire Produkte im Angebot haben, sowie jeweils eine Schule, Kirchengemeinde und einen Verein. Dann kann eine Auszeichnung erfolgen. Vlotho erfüllt diese Kriterien, sucht aber viele weitere Geschäfte, Cafes und Restaurants, die faire Produkte einsetzen oder einsetzen wollen.

Steuerungsgruppe

Die Steuerungsgruppe „Fairtrade Stadt Vlotho” bietet wieder einige Veranstaltungen rund um den fairen Handel an. Inhalt und Termine erfahren Sie zeitnah in der Presse und auf unserer Homepage.  Machen Sie mit, informieren Sie sich und genießen Sie Produkte, die umweltschonend und sozialverträglich unter fairen Bedingungen hergestellt wurden.

Die Steuerungsgruppe „Fairtrade Stadt Vlotho” freut sich über alle Anregungen und Ideen, um den fairen Handel in Vlotho noch mehr zu stärken.

Wenden Sie sich an den nebenstehenden Kontakt, die Mitglieder des Steuerungskreises „Fairtrade Stadt Vlotho” helfen nach Möglichkeit weiter.

Fairtrade-Stadt Vlotho - Wir machen mit!

Die Kampagne "Fairtrade Stadt Vlotho" wird tatkräftig unterstützt. Hier ist eine Übersicht über die Vereine, Organisationen, Schulen, Unternehmen, Einzelhändler, Privatpersonen und andere Stellen, die bereits die Einverständniserklärung unterzeichnet haben.

Gastronomen:
Eiscafe Corona (Lange Straße 129) ∙ Bad Senkelteich (Senkelteichstraße 13)

Einzelhändler:
Marktkauf (Herforder Straße 64) ∙ Regenwurm (Lange Straße 126) ∙ Rewe Dietrich Wenzel (Meyra-Straße 1) ∙ Wein Schmidt (Lange Straße 144) ∙ WEZ (Mindener Straße 144)

Kindergärten, Schulen, Kirchen:
Evangelischer Bonneberg (Bonneberger Straße 25) ∙ Evangelische Kita St. Stephan (Senkelteichstraße 13) ∙ Evangelische Kirchengemeinde (Lange Straße 108) ∙ Kita Vlohzirkus (Galgenkamp 14), Weser-Gymnasium (Prof.-Domagk.-Str. 12)

Organisationen:
Stadt Vlotho (Lange Straße 60) ∙ Vlotho Marketing (Lange Straße 111)

Wenn Sie nicht in der Liste aufgeführt sind, jedoch FairTrade-Produkte einsetzen oder einsetzen möchten und ebenfalls aufgeführt werden möchten, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit der Vlotho Marketing auf. Die Kontaktdaten finden Sie in der rechten Randspalte.

Pressestimmen 2018

“Fairtrade zum Mitmachen“
Westfalen-Blatt / Vlothoer Zeitung, veröffentlicht 09.11.2018 - www.westfalen-blatt.de

“Fairtrade Gruppe auf dem Abendmarkt“

“Aufschlag am Freibadstrand“
Damit es immer fair zugeht beim Volleyball
Westfalen-Blatt / Vlothoer Zeitung, veröffentlich 21.07.2018 - www.westfalen-blatt.de

“Fairtrade zu Besuch bei der Frauenhilfe St. Stephan“

“Fairtrade Gruppe auf dem Abendmarkt“

“Fit für die erneute Zertifizierung“
Westfalen-Blatt / Vlothoer Zeitung, veröffentlicht  07.03.2018 - www.westfalen-blatt.de

Pressestimmen 2017

“Nachdenken über Fairness“
Westfalen-Blatt / Vlothoer Zeitung veröffentlicht  21.10.2017 - www.westfalen-blatt.de

“Was ist denn fair?“
Westfalen-Blatt / Vlothoer Zeitung, veröffentlicht 10.10.2017 - www.westfalen-blatt.de

“Neuer Schwung für Fair Trade“

Steuerungsgruppe sucht weitere Unterstützer
Westfalen-Blatt / Vlothoer - Zeitung, veröffentlicht 27.09.2017 - www.westfalen-blatt.de

“Vom Rope Skipping bis zum Musical“
Programm zum Weltkindertag auf dem Sommerfelder Platz lädt zum Mitmachen ein
Westfalen-Blatt / Vlothoer Zeitung, veröffentlicht 14.09.2017 - www.westfalen-blatt.de

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