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Datum: 08.10.2019

Entstehung eines »Friedensweges« an der Autobahnkirche Exter

Die Planungen rund um die Neugestaltung eines historischen Platzes an der Südostseite der Autobahnkirche Exter nehmen Formen an: Entstehen soll hier im nächsten Jahr ein „Friedensweg“, der mehrere Gedenk-Stationen wie zum Beispiel die Soldatengräber, den Kreuzstein und die Gedenktafeln in der Kirche mit einbezieht. Neben dem Gedenken an die vergangenen Opfer von Krieg und Gewalt, soll der Friedensweg dazu ermuntern, sich in der Zukunft für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen.

In diesem Zusammenhang wird das alte Ehrenmal / Mahnmal an der Steinbrinkstraße aufgegeben.

Unter der Betreuung der Evangelischen Kirche von Westfalen hatte die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Exter-Bonneberg einen Künstlerwettbewerb ausgeschrieben, für den vier Kunstschaffende aus Vlotho und Umgebung ausgewählt wurden, um jeweils einen Entwurf zur Schaffung des „Friedensweges“ zu erstellen: „Die Künstler werden bis Ende November ihre Entwürfe entwickelt und Anfang Dezember einem Preisgericht zur Bewertung vorstellen. Dass dies keine leichte Aufgabe sein wird, ist den Künstlerinnen und Künstlern bekannt, trotzdem freuen sich alle Vier auf die herausfordernde Aufgabe. Nach der Prämierung wird der bestbewertete Entwurf an einem öffentlichen Ort ausgestellt.“, erklärt Martin Sommerfeld von der unteren Denkmalbehörde der Stadt Vlotho.

Ab wann die Umbaumaßnahmen starten, könne man laut Sommerfeld noch nicht genau sagen. Fest steht allerdings, dass der „Friedensweg“ spätestens bis zum Volkstrauertrag 2020 fertiggestellt und begehbar sein soll.

Friedensweg Exter
Friedensweg Exter

Der Arbeitskreis Dorfentwicklung Exter, Vertreter der Stadt und der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie die vier Kunstschaffenden (oben: zweiter von links Christian Odzuck, unten: von links Ulf Strippelmann, dritte von links Angela Große, dritte von rechts Lea Schulz-Dievenow) bei einer Begutachtung an der Autobahnkirche.

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