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Datum: 19.02.2021

Bürgermeister*innen und Landrat fordern gemeinsam mehr Respekt und Zusammenhalt in der Gesellschaft

Kreis Herford. Die Bürgermeisterin, die Bürgermeister und der Landrat des Kreises Herford fordern gemeinsam mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften. Viele Menschen im Kreisgebiet gehen zwar mit gutem Beispiel voran und loben, engagieren sich selber und unterstützen die Helfenden mit Wort und Tat. Trotzdem gibt es auch zunehmend die Tendenz zu Gewalt und Respektlosigkeit.

„Vermehrt werden die Kolleginnen und Kollegen der Polizei, der Feuerwehr, des Ordnungsamtes oder der Straßen- und Schneeräumdienste während ihres Dienstes beschimpft und respektlos behandelt. Das geht gar nicht!“, sind sich Landrat Jürgen Müller, die Bürgermeisterin und Bürgermeister einig und fordern gemeinsam eine entsprechende Wertschätzung, insbesondere einen angemessenen Umgangston:

Unsere Einsatzkräfte leisten unermesslich viel für unseren Kreis und die Menschen, die hier leben und arbeiten. Sie sind Tag und Nacht – auch am Wochenende - im Einsatz. Sie erfüllen wichtige Dienste im öffentlichen Auftrag und sie sind derzeit über alle Maßen gefordert und geben ihr Bestes. Dafür möchten wir uns im Verbund ganz ausdrücklich bedanken!“

Die Pandemie erfordere von der gesamten Bevölkerung viel Kraft und Ausdauer – dessen sind sich auch die Stadtoberhäupter und der Landrat sehr bewusst. Die bestehenden Kontaktbeschränkungen, der Lockdown oder die Sorge um das eigene Wohl und das von Freunden und Angehörigen erzeuge Angst und mache unsicher. Dennoch dürfe die Last nicht auf Einzelne übertragen werden, fasst Landrat Müller zusammen.

„Die Pandemie ist eine Aufgabe und eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Wir kommen dort nur gemeinsam gut durch. Unmut ist mitunter sicherlich verständlich – aber Mut, diese Herausforderung zu stemmen, ist von allen Seiten nötig und möglich. Wir brauchen den Anstand und das ehrliche Engagement unserer Zivilgesellschaft und diese umfasst die Gesamtheit des staatlichen, wirtschaftlichen und privaten Engagements. Nur zusammen können wir bestimmen und beeinflussen, wie unsere Zivilgesellschaft ist und wie sie funktioniert.“

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