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Datum: 16.04.2021

Ab Montag: Kontaktpersonen von Schwangeren und Pflegebedürftigen können sich im Impfzentrum impfen lassen

Kreis Herford. Von Montag (19. April) bis Freitag (23. April) können sich im Impfzentrum des Kreises Herford Kontaktpersonen von Schwangeren sowie von Pflegebedürftigen impfen lassen. Bei Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen ist zu beachten, dass die pflegebedürftige Person entweder über 70 Jahre alt sein oder eine Vorerkrankung nach § 3 Absatz 1 Nr. 2 CoronaImpfV haben muss. Eine entsprechende Übersicht ist dem Text beigefügt. Sowohl Schwangere als auch Pflegebedürftige können maximal zwei Kontaktpersonen bestimmen.

Für die Aktion steht dem Kreis Herford ein gesondertes Impfkontingent für rund 2.500 Menschen zur Verfügung. Geimpft wird mit dem Impfstoff BioNTech. Die Impfungen der alterspriorisierten Gruppen im Impfzentrum laufen parallel ganz normal weiter.

Die Impfterminvergabe für die Kontaktpersonen ist ab sofortüber die Internetseite des Kreises Herford möglich. Über ein Kontaktformular muss die konkrete Priorisierung ausgewählt werden und anschließend kann der Termin selbständig gebucht werden. Nach erfolgreicher Buchung stehen alle notwendigen Informationen bereit und die auszufüllenden Formulare können herunterladen werden. Das Buchungsportal findet man unter folgendem Link: www.kreis-herford.de/impftermine.

Wichtig: Es müssen alle notwendigen Nachweise mitgebracht und vorgelegt werden. Ansonsten kann der Termin nicht wahrgenommen werden. Die entsprechenden Nachweise sind in der beigefügten Tabelle aufgeführt.

Für Rückfragen bezüglich der Terminbuchung steht das Bürgertelefon des Kreises Herford am Samstag von 09 bis 14 Uhr und nächste Woche von 08 bis 16 Uhr zur Verfügung.

Landrat Jürgen Müller freut sich, dass das Sonderkontingent für die Kontaktpersonen zur Verfügung steht: „Die Kontaktpersonen dieser Gruppen übernehmen in der Fürsorge ihrer Angehörigen eine besondere und wichtige Aufgabe. Sie werden nun schon seit Monaten mit der Sorge belastet, ihre Angehörigen zu infizieren. Dass wir nun endlich auch diesen Personen ein Impfangebot machen können, entspannt die persönliche Situation in vielen Haushalten“.

Der Landrat ergänzt: „Wir können jetzt etwas Zeit überbrücken, bis die Hausarzt- und gynäkologischen Praxen mit genügend Impfstoffen versorgt sind. Dort werden dann auch die Kontaktpersonen später regulär geimpft“.

„Der ärztliche Leiter unseres Impfzentrums empfiehlt schwangeren Frauen, sich zunächst nicht impfen zu lassen. Bei weiteren Fragen bitten wir darum, bei den Hausärztinnen und Hausärzten bzw. bei den gynäkologischen Praxen nachzufragen“, so Krisenstabsleiter Markus Altenhöner.

 


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