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Aktuelles

Hier erhalten Sie aktuelle Informationen der Vlothoer Wirtschaftsbetriebe aus den Bereichen Abwasser, Bauhof, Straßen und Straßenbeleuchtung.

Update: Baustelle - Sperrung der L778 zwischen Vlotho-Exter und Herford-Ost

Herford/Vlotho (straßen.nrw). Nachdem der Bauabschnitt auf der L778, Herforder Straße/Vlothoer Straße zwischen Vlotho-Exter und dem Ast der A2 Anschlussstelle Herford-Ost Fahrtrichtung Hannover fertiggestellt ist, wird nun in dem Abschnitt zwischen den beiden Autobahn Aus- und Einfahrten gearbeitet.

  • Aus Richtung Herford kann die Anschlussstelle nur in Richtung Dortmund benutzt werden.
  • Aus Richtung Hannover kann in Richtung Herford abgefahren werden.
  • Aus Richtung Dortmund kann in Richtung Vlotho-Exter abgefahren werden.
  • Alle anderen Fahrbeziehungen sind gesperrt.

Dieser Bauabschnitt soll bis Ende nächster Woche abgeschlossen sein, wenn das Wetter mitspielt.

Danach folgt der letzte Bauabschnitt von der Anschlussstelle bis inklusive der Einmündung der Sender Straße. Hier muss auch ein Kanal saniert werden. Von und nach Herford ist dann die Anschlussstelle nicht zu benutzen. Die Arbeiten dort werden etwa zwei Wochen dauern.

Mehr zum Thema:
Pressemitteilungen Straßen.NRW

Drei aktuelle Baumaßnahmen auf Vlothoer Straßen

12. November 2020

Die Vlothoer Wirtschaftsbetriebe werden voraussichtlich ab Montag, den 16. November 2020 drei Vlothoer Straßen erneuern, und zwar wie folgt:

Herforder Straße

Die Asphaltdecke der Herforder Straße zwischen Mühlenweg und Meyrastraße wird erneuert. Hierfür wird der vorhandene Asphalt abgefräst und neuer eingebaut. Die Maßnahme dient der Straßenerhaltung und soll die dauerhafte Verfügbarkeit gewährleisten. Im Rahmen der Baumaßnahme werden erforderliche Nebenarbeiten (Sanierung von Schächten, Regulieren der Rinne) mit durchgeführt.

Die Arbeiten werden cirka drei Wochen in Anspruch nehmen, der genaue Zeitraum ist jedoch stark witterungsabhängig und kann daher noch nicht genauer eingegrenzt werden. Die Entsorgung der häuslichen Abfälle ist sichergestellt. Hierfür sind die Mülltonnen an der gewohnten Stelle abzustellen. Der Öffentliche Personennahverkehr wird umgeleitet.

Industriestraße

Die Asphaltdecke der Industriestraße zwischen der Solterbergstraße und der Straße Im Meisenfeld wird erneuert. Hierfür wird der vorhandene Asphalt abgefräst und neuer eingebaut. Die Maßnahme dient der Straßenerhaltung und soll die dauerhafte Verfügbarkeit gewährleisten. Im Rahmen der Baumaßnahme werden erforderliche Nebenarbeiten (Sanierung einer Leitung, Erneuerung einer Schachtabdeckung) mit durchgeführt.

Die Arbeiten werden cirka drei Wochen in Anspruch nehmen, der genaue Zeitraum ist jedoch stark witterungsabhängig und kann daher noch nicht genauer eingegrenzt werden. Die Abfallentsorgung ist sichergestellt. Der Öffentliche Personennahverkehr wird umgeleitet.

Für diese Baumaßnahme ist ein Antrag auf Förderung durch das „Sonderprogramm Erhaltungsinvestitionen kommunale Verkehrsinfrastruktur Straßen und Radwege“ gestellt.

Poststraße

Die Asphaltdecke der Poststraße von der Winterbergstraße bis Poststraße Hausnummer 12 wird erneuert. Hierfür wird der vorhandene Asphalt abgefräst und neuer eingebaut. Die Maßnahme dient der Erhaltung der Straße und soll die dauerhafte Verfügbarkeit gewährleisten. Im Rahmen der Baumaßnahme werden erforderliche Nebenarbeiten (Sanierung von Leitungen, Regulieren der Rinne) mit durchgeführt.

Die Arbeiten werden cirka drei Wochen in Anspruch nehmen, der genaue Zeitraum ist jedoch stark witterungsabhängig und kann daher noch nicht genauer eingegrenzt werden. Die Entsorgung der häuslichen Abfälle ist sichergestellt. Hierfür sind die Mülltonnen an der gewohnten Stelle abzustellen.

Behinderungen in genannten Straßenbereichen

Durch den Umfang der jeweiligen Bauarbeiten wird es durch an- und abfahrende Baufahrzeuge zu Behinderungen in dem genannten Straßenbereich kommen. Eine Umleitung wird eingerichtet. Die Straßen sind für die Anlieger bis auf den Zeitraum, in dem der neue Asphalt eingebracht wird, befahrbar. Während des Asphalteinbaus muss die Straße für etwa vier Tage voll gesperrt werden. Die Vlothoer Wirtschaftsbetriebe bitten die Anlieger für auftretende, unvermeidliche Behinderungen um Verständnis. Die ausführende Baufirma ist angehalten, diese auf ein Minimum zu beschränken.

Weitere Auskünfte zu den Straßenbaumaßnahmen gibt gerne Frau Annamaria Rathert von den Vlothoer Wirtschaftsbetrieben unter der Telefonnummer 05733  913188.

Bau einer Löschwasserzisterne

23. November 2020

Das Setzen des Löschwasserbehälters ist abgeschlossen. Der Einbau der Schächte, Leitungen, Dränage sowie die Rückverfüllung erfolgt ab der 50 Kalenderwoche.



30. Oktober 2020

In der Straße „Am Sonntagskrug“ bauen die Vlothoer Wirtschaftsbetriebe eine Löschwasserzisterne als unterirdisches Bauwerk. Diese hat eine Größe von 244 Kubikmeter. Der Baubeginn war am 12. Oktober 2020. Am 28.Oktober 2020 wurden die Aushubarbeiten abgeschlossen, die bis zu einer Tiefe von ca. 7 Meter vorgenommen wurden.



12. Oktober 2020

Ab Montag, den 12.10.2020, werden Bauarbeiten in der Straße am Sonntagskrug in Vlotho durchgeführt. Die Arbeiten sollen nach einer geschätzten Bauzeit von ca. 8 Wochen abgeschlossen sein.

Der Verkehr wird aufrecht erhalten. Aufgrund des Umfangs der Arbeiten ist mit Beeinträchtigungen und baustellenbedingten Wartezeiten zu rechnen.

Die Vlothoer Wirtschaftsbetriebe bitten die Anlieger für auftretende, unvermeidbare Behinderungen während der Bautätigkeiten um Verständnis. Die ausführende Baufirma ist angehalten, diese Beeinträchtigungen auf ein Minimum zu beschränken.

Bei Rückfragen stehen die Vlothoer Wirtschaftsbetriebe - Mitarbeiter Herr Manuel Laboch - unter der Telefonnummer 05733 9131-80 zur Verfügung.

Baumaßnahme "Im Meisenfeld III"

13. November 2020

Der Anschluss an bestehende Leitungen wird hergestellt und die Straße wird gebaut.


3. November 2020

Aufgrund des Baufortschritts wurde inzwischen die Radwegführung geändert.



27. Oktober 2020

Wie Sie unserer Pressemitteilung und der örtlichen Presse entnehmen konnten, werden die Erschließungsarbeiten dieses Projektes durch die Firma Becker (Depenbrock) durchgeführt. Die Kanalarbeiten sind bereits weit fortgeschritten, derzeit werden Versorgungsleitungen gelegt. Die Firma Becker liegt sehr gut im Zeitplan.



7. Oktober 2020

Mit dem ersten Spatenstich sind am Montag, 5. Oktober 2020 die Erschließungsarbeiten im Gewerbegebiet Exter (Im Meisenfeld III) gestartet. Hier entstehen ein neuer Regenwasserkanal, eine Abwasserdruckleitung und eine Baustraße. Weitere Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung.

Ausbau der Höltkebruchstraße

Planung

Der Zustand der Höltkebruchstraße ist in weiten Teilen mangelhaft. Unter anderem weist die Straße Netzrisse, Längsunebenheiten und Flickstellen auf und die Sicherheit von Fußgängerinnen und Fußgängern ist gefährdet. Die Stadt Vlotho beabsichtigt daher einen Ausbau im Bereich vom Kaitenweg bis zur Von-Bodelschwingh-Straße.


Am 21. Februar 2019 wurde dazu im Gemeindesaal der ev.-luth. Kirchengemeinde Bonneberg eine Anliegerversammlung durchgeführt. Die Niederschrift zur Anliegerversammlung können sie hier downloaden.


Der Fragenkatalog und Vorträge zur Anliegerversammlung am 9. Mai 2019 stehen hier zum Download zur Verfügung.


Die Vorlage IX/424 (Bauprogramm zum Ausbau der Höltkebruchstraße im Abschnitt Einmündung Kaitenweg bis Einmündung von-Bodelschwingh-Straße) - Beschluss vom BABS am 28. Mai 2019 - kann hier eingesehen werden und steht als Download zur Verfügung.


Informationen zur Anliegerversammlung am 02. März 2020 können Sie hier downloaden.


Die Präsentation zum Ausbau der Höltkebruchstraße zwischen Kaitenweg und Von-Bodelschwingh-Straße steht hier zum Download zur Verfügung.




Ausführung

Beginn der Baumaßnahmen in der Höltkebruchstraße
- Presseinformation vom 05. März 2020


13. August 2020

Ein Zwischenbericht: Für die Vorbereitung des Gehweges zwischen Kaitenweg bis Schwedenstraße wurden Rinne, Hochbord, und Tiefbord bis Hausnumme 50 gesetzt sowie die Winkelstützen in den Einfahrten Hausnummer 43, 50 und 52.

Außerdem wurden Arbeiten an den Versorgungsleitungen im Bereich Schwedenstraße, Richtung Ernst-Albrecht-Straße durchgeführt.


11. September 2020

Die Straßenbaumaßnahmen im Bereich Kaitenweg bis Schwedenstraße sind nun weiter fortgeschritten; der Knotenpunkt Kaitenweg/Höltkebruchstraße wurde vollständig erstellt, der Gehweg zwischen Kaitenstraße und Schwedenstraße ist nahezu fertig und die Straße in diesem Bereich bis inklusive Binderschicht eingebaut. Die Deckschicht wird aus gewährleistungstechnischen Gründen zu einem späteren Zeitpunkt eingebaut (sie soll nicht durch den Baustellenverkehr beschädigt werden).

Der Bereich Kaitenweg bis Schwedenstraße wird voraussichtlich zukünftig für die Anwohner leichter zu passieren sein, da die Baustelle nun die Höltkebruchstraße „hochwandert“. Dennoch bitten wir alle Verkehrsteilnehmer weiterhin in der gesamten Baustelle vorsichtig und rücksichtsvoll zu agieren. Einzelne Behinderungen durch Baufahrzeuge sind auch in dem Bereich Kaitenstraße bis Schwedenstraße nicht auszuschließen. Im Bereich oberhalb der Schwedenstraße wird in Kürze mit den Kanalarbeiten begonnen.


15. September 2020

Hier finden Sie den Link zur Pressemitteilung über die nächsten Baumaßnahmen.


17. September 2020

Unter diesem Link können Sie den Bauzeitenplan für den Ausbau der Höltkebruchstraße einsehen oder downloaden.


23. September 2020

Nach vorläufigem Abschluss der Straßenbaumaßnahmen im Bereich Kaitenweg – Schwedenstraße wird nun der Kanalbau von der Schwedenstraße in Richtung Hausnummer 49 fortgeführt.


(Stand: 24. September 2020)

Erstes fest installiertes Dialog-Display in Vlotho

24. August 2020

Inzwischen konnte die Anlage dank der Kolleg*innen des Baubetriebshofes in Betrieb genommen werden.





Der Kreis Herford wird in Exter an der K12 Solterbergstraße in Fahrtrichtung Herford ca. 100 Meter vor der Einmündung „Am Mühlenhof“ ein Dialog-Display mit Solarmodul fest installieren und dauerhaft betreiben. Die Montage und Inbetriebnahme wird voraussichtlich im August 2020 erfolgen.

Ferner wird der Kreis Herford die Querungssituation / Verkehrssicherheit im Bereich der dortigen Querungshilfe durch ergänzende Maßnahmen verbessern.

Diese Maßnahmen folgen auf den Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Vlotho vom 20.02.2020.

Umbau der Kläranlage

Allgemeine Informationen

Die Kläranlage Vlotho wird derzeit umfassend umgebaut. Die Baumaßnahmen sollen nach derzeitigen Planungen im Jahr 2022 abgeschlossen werden. Unter anderem wird nach erfolgtem Umbau auch die sogenannte vierte Reinigungsstufe erfüllt. Diese vierte Reinigungsstufe umfasst einen zusätzlichen Verfahrensschritt in der Kläranlage, der zur weiteren Reinigung des behandelten Abwassers dient, insbesondere der Elimination von Mikroschadstoffen.

Lageplan (rot = Neubau , gelb = Abriss, grün = Umbau, grau = Bestand):

Kläranlage - Umbau
Kläranlage - Umbau


Ansicht nach Fertigstellung (Animation in 3D). Allerdings wird auf dem Bild noch der neue Faulturm vom alten Faulturm (der abgerissen wird) verdeckt.

Kläranlage - Umbau
Kläranlage - Umbau

Technische Informationen

Über technische Informationen zum Bauablauf können Sie sich hier informieren.

Abrissarbeiten

Im 1. Abschnitt wurden durch das Abbruchunternehmen bisher das Löschwasserrückhaltebecken, Regenwasserkanäle und Schächte und der überwiegenden Teil des Nacheindicker 1 abgerissen.

Bis Ende Februar 2019 ist der Nacheindicker 1 vollständig abgebrochen und die Bohrebene für die Pfahlgründung des neuen Faulbehälters hergestellt.

Die nächsten Abbruchabschnitte finden dann voraussichtlich wie folgt statt:

August 2020 bis September 2020
Teilrückbau und Verfüllung des Speicherbeckens

Dezember 2021 bis Februar 2022
Teilrückbau und Anpassungsarbeiten der Bioforanlage

Februar 2022 bis April 2022  
Abriss alter Faulbehälter

April 2022 bis Juni 2022
Teilrückbau Treppenturm des Betriebsgebäudes

Faulbehälter

Seit Sommer 2019 werden durch die Firma Leymann die Betonbauarbeiten im 2.Bauabschnitt ausgeführt. Hierzu wird aktuell der neue Faulturm betoniert. Die Besonderheit hierbei ist die zum Einsatz kommende ringförmige Kletterschalung, die Gerüst und Schalung in einem System verbindet. In nur 5 Betonierabschnitten, mit lediglich einer horizontalen Fuge je Abschnitt, werden die Wände des Faulturmes errichtet.

Der Faulturm wird in Form einer zylindrischen „Dose“ mit flacher Sohle und flachem Dach aus Stahlbeton hergestellt. Er hat einen Innendurchmesser von 10,50 m und die lichte Höhe beträgt 12,50 m. Er wird auf 23 Vollverdrängungspfählen mit einem Durchmesser von ca. 40 cm gegründet. Die Pfähle sind ca.13,70 m lang. Weitere 4 Pfähle sind für das Fundament des neuen Treppenturms vorgesehen.

Nach Fertigstellung sollen hier die anfallenden Klärschlämme aus der Vorklärung und der Belebungsanlage ausgefault werden. Aus dem dabei anfallenden Faulgas wird mittels Blockheizkraftwerk Strom und Wärme gewonnen.

Sobald die Inbetriebnahme des neuen Behälters erfolgt ist, wird der alte Faulbehälter abgerissen.


Nachdem der neue Faulbehälter betontechnisch fertiggestellt ist, folgt im Januar/Februar 2020 die Dichtheitsprüfung. Nach erfolgreicher Prüfung beginnt im Anschluss die Installation der verfahrenstechnischen Ausrüstung.

Maschinengebäude

Das Kellergeschoss des Maschinengebäudes wird in der 3. KW 2020 mit den Betonarbeiten der Kellerdecke abgeschlossen sein. Ab der 4. KW beginnen die Mauerarbeiten zur Herstellung des Erdgeschosses.

Überschussschlammeindickung

Funktion:
Der aus dem Rücklaufschlammstrom abgezogene Überschussschlamm ist mit Trockensubstanzgehalten unter 1,0 % zu dünn, um ihn bei wirtschaftlichem Betrieb direkt in den Faulbehälter zu geben. Daher wird eine maschinelle Überschussschlammeindickung (ÜSE) vorgesehen, die den Schlamm auf einen Feststoffgehalt von 5,0 - 6,0 % eindickt, bevor er im Rohschlammvorlagebehälter mit dem aus der Vorklärung abgezogenen Primärschlamm vermischt wird. Als Standort für die Überschussschlammeindickung wurde die Stahlhalle gewählt, in der die technisch abgängige Fäkalannahme untergebracht war. Dort werden zukünftig ein Bandeindicker, die Dickschlammpumpe zur Förderung des eingedickten Überschuss-schlammes zur Rohschlammvorlage sowie eine Polymeraufbereitungsanlage aufgestellt.
Ab Sommer 2021 wird die Überschussschlammeindickung betriebsbereit sein.

Bautechnik:
Die Verkleidung der Stahlhalle wurde bereits jetzt mit wärmegedämmten Stahlsandwichelementen fertiggestellt, sodass vor Installation der verfahrenstechnischen Ausrüstung zur maschinellen ÜSE, die Halle als Lagerplatz genutzt werden kann.

Verfahrenstechnische Ausrüstung:
Zur maschinellen Eindickung des Überschussschlammes soll ein Siebbandeindicker eingesetzt werden.
Eine Polymeraufbereitungsanlage wird als 2-Kammer-Anlage vorgesehen. Dadurch wird eine gleichmäßige Qualität des Flockungshilfsmittels durch eine ausreichende Reifezeit sichergestellt. Die Bereitstellung des Polymers erfolgt über einen IBC, der auf einer separaten Leckagewanne neben der Polymeraufbereitungsanlage gelagert wird.

Rücklaufschlammpumpwerk

Funktion:
Der sich in den Schlammtrichtern der Nachklärbecken sammelnde, eingedickte Belebtschlamm muss über ein entsprechendes Pumpwerk zurück in die Biologie gefördert werden. Hierfür wird ein Schneckenpumpwerk zur Förderung des Rücklaufschlammes (RLS) installiert.

Neben den Rücklaufschlammpumpen sind in diesem Bauwerk auch ein Schwimmschlammschacht, ein Ablaufschacht für die Nachklärung sowie ein Messraum für die Ablaufmengenmessung, für die Rücklaufschlamm-Mengenmessungen, für die Mengenmessung zur Spurenstoffelimination (4. Reinigungsstufe) und für die Ablauf-Probenahme integriert.

Bautechnik:
Da die Belebungsanlage vollständig aufragend gebaut wird, muss auch das Rücklaufschlammpumpwerk (RLS-PW) auf eine entsprechende Höhe gesetzt werden. Das führt dazu, dass die Sohle der Vorlagekammern des Rücklaufschlammpumpwerks rd. 3,55 m über der zukünftigen Geländeoberkante (GOK) liegt.

Der Gebäudekomplex RLS-PW ist auf insgesamt 9 Vollverdrängungspfählen mit einem Durchmesser von jeweils etwa 0,40 m und einer Länge von rd. 12,30 m gegründet. Die Gebäudeunterkante wird etwa 1,40 m unter der zukünftigen Geländeoberkante an der Frontseite gegründet. Dadurch ist die Frostsicherheit des Bauwerks gegeben. Um die gepflasterte Fläche zwischen den Nachklärbecken (unter der Arbeits- und Wartungsebene) begehbar zu machen, wird auf der Ostseite des Gebäudes ein Treppenaufgang hergestellt.

Alle hergestellten Arbeits- und Wartungswege sind umlaufend durch ein Geländer aus Edelstahl gesichert. An der Frontseite des Gebäudekomplexes führt eine Stahltreppe von der Geländeoberfläche auf die Arbeitsebene oberhalb des Rücklaufschlammpumpwerks hinauf.

Verfahrenstechnische Ausrüstung:
Die Rücklaufschlammpumpen werden als Schneckentrogpumpen ausgeführt, von denen jeweils eine einem Nachklärbecken direkt zugeordnet ist. Sie werden unter 30 ° aufgestellt und jeweils mit einem Frequenzumrichter ausgestattet.

In den Rücklaufschlammleitungen aus den beiden Nachklärbecken ist jeweils eine Ultraschall- Durchflussmengenmessung angeordnet, sodass – in Kombination mit der Mengenmessung im Zulauf zur Kläranlage – beide RLS-Pumpen unabhängig voneinander auf die angestrebte Fördermenge eingeregelt werden können.

In der Trennwand zwischen den beiden Vorlagekammern befindet sich ein Wanddurchgang, der die Außerbetriebnahme einer Schneckenpumpe ermöglicht. Der Wanddurchgang wird durch einen Vorwandschieber mit Elektroantrieb verschlossen.

Nachklärbecken

Funktion:
Die Abscheidung des Belebtschlammes aus dem Abwasserstrom erfolgt in zwei runden, vorwiegend horizontal durchströmten Nachklärbecken (NKB) durch statische Absetzvorgänge. Die Beschickung der Nachklärbecken erfolgt über ein höhenverstellbares Mittelbauwerk, in dem der Abwasserstrom beruhigt und so geführt wird, dass er horizontal in die Nachklärbecken eingeleitet wird. Der abgesetzte Belebtschlamm wird an der Beckensohle und im Schlammtrichter weiter eingedickt, während das weitgehend feststofffreie, gereinigte Abwasser über eine umlaufende Ablaufzahnschwelle aus den NKB abfließt.

Bautechnik:
Die Nachklärbecken werden auf jeweils 28 Vollverdrängungspfählen mit einem Durchmesser von ca. 0,40 m und einer Länge von rd. 14,80 m gegründet.

Die beiden NKB werden als baugleiche Rundbecken mit 20,00 m Durchmesser hergestellt. Die äußere Ringwand jedes Beckens ist 5,38 m hoch und 0,35 m dick.

Ansicht Nachklärbecken
Ansicht Nachklärbekcen (aus 3D-Animation)

Die Ablaufrinnen werden mit begehbaren GFK-Platten abgedeckt und auf der Außenseite umlaufend durch ein 1,10 m hohes Geländer gesichert. Auf der Innenseite dient die Beckenwand als Absturzsicherung. Die so hergestellten umlaufenden Wartungswege können über eine Arbeitsebene betreten werden, die zwischen den Nachklärbecken durch Gitterroste flächig hergestellt wird. Die Gesamtheit der so hergestellten Wartungswege im Bereich der Nachklärbecken können über das Rücklaufschlammpumpwerk betreten werden.

Verfahrenstechnische Ausrüstung:
Die Ablaufkanten entlang der Ablauföffnungen werden innenliegend durch ein Tauchblech vor dem Abtrieb von eventuell aufschwimmenden Abwasserbestandteilen geschützt. An der Außenseite der Öffnungen wird eine Zahnschwelle als Ablaufkante installiert, über die der Ablauf der Nachklärbecken in die Ablaufrinne gelangt.

Der sich am Beckenboden absetzende Belebtschlamm wird mit Räumschilden in die Beckenmitte zum Schlammtrichter geschoben. Die Schlammräumschilde sind an der Räumerbrücke des jeweiligen Nachklärbeckens befestigt, die in der Mitte des Nachklärbeckens auf dem Mittelbauwerk drehbar gelagert ist und auf der Beckenaußenwand mittels Zahnstangenantrieb geführt im Kreis bewegt wird. Unterhalb der Räumerbrücke ist ein Schwimmschlammabzug in Form einer selbstjustierenden Skimmrinne mit Pumpenkasten installiert.

Zum Schutz gegen Absturz auf die Geländeoberfläche sind zwei der Leitern im Bereich der Arbeitsebene zwischen den NKB angeordnet. Im Bereich der beiden übrigen Leitern sind die umlaufenden Wartungswege durch jeweils ein Gitterrostpodest erweitert. Durch diese Anordnung der Aufstiegsleitern ist gewährleistet, dass ein Aufstieg auf die Räumerbrücken jeweils nur an den beiden bautechnisch abgesicherten Stellen möglich ist.

Ansprechpartnerin für das Projekt

Marion Gräfner

Vlothoer Wirtschaftsbetriebe
Abwasser (techn. Angelegenheiten)

Weserstraße 9
32602 Vlotho

Presseartikel

Modernisierung der Kläranlage: Bau des neuen Belebungsbecken hat begonnen - Arbeiten liegen im Zeitplan -
Link zum Presseartikel vom 17. Oktober 2020 in der Vlothoer Zeitung (Westfalen-Blatt)


Hier finden Sie den Link zu dem Presseartikel "Erster Spatenstich für Neubau auf Gelände in Vlotho – laufender Betrieb geht weiter" in der Vlothoer Zeitung vom 23. August 2019 (Westfalen-Blatt)


 (Stand: 17.10.2020)

Kooperationsvertrag unterzeichnet

25. Juni 2020

Klärschlammverwertung OWL GmbH gegründet - Link zur Presseinformation


18. Februar 2020

57 Kommunen, Verbände und Gesellschaften aus den Regierungsbezirken Detmold und Arnsberg sowie Niedersachsen haben am 14.02.2020 in Detmold feierlich den Vertrag zur Gründung der Klärschlammkooperation Ostwestfalen-Lippe unterzeichnet. 

Vlotho ist dabei!

Hier finden Sie den Link zur Presseinformation.


Kanal- und Straßenbau in der Königsberger und 
Danziger Straße

8. Oktober 2019

Das Foto zeigt die Danziger Straße im Bauzustand 8.10.2019. Sämtliche Tiefbauarbeiten wurden abgeschlossen und auch die Straßenbeleuchtung wurde errichtet. Es fehlt noch die Asphaltdeckschicht; diese wird 2020 aufgebracht.“

Danziger Straße
Danziger Straße

11. September 2019

Nachdem durch die Stadtwerke Vlotho die Versorgungsleitungen bereits erneuert wurden, haben im März 2019 die Kanal- und Straßenbaubaumaßnahmen begonnen. In der Danziger Straße erfolgen seit September 2019 die Straßenbauarbeiten. Der Abschluss der Baumaßnahmen ist im August 2020 geplant.

Der Ansprechpartner für den Bauablauf bei der Stadt Vlotho (Vlothoer Wirtschaftsbetriebe) ist Herr Christian Hohmeier, Telefon: 05733 9131-84.

Als bauüberwachendes Ingenieurbüro wird die Redeker GmbH, Detmold, tätig.
Telefon: 05231 700746.

Bauausführende Firma ist die Pockrandt Erdbau GmbH, Extertal, Telefon 05754 964343.


28. März 2019

An dieser Stelle finden Sie die Pressemitteilung vom 28.03.2019.


14. Februar 2019

Die Niederschrift zur Anliegerversammlung vom 14.02.19 steht hier zum Download bereit.







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