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Aktuelles

Hier erhalten Sie aktuelle Informationen der Vlothoer Wirtschaftsbetriebe aus den Bereichen Abwasser, Bauhof, Straßen und Straßenbeleuchtung.

FAQ zu Straßenreinigung und Winterdienst 

Merkblatt zu Straßenreinigung und Winterdienst: Die wichtigsten Antworten auf häufig gestellte Fragen stellen wir Ihnen hier als Download zur Verfügung.

Umgestaltung St. Stephans-Kirchplatz

30. April 2021

Die Baustelle nimmt wieder Fahrt auf, Mitte Mai wird weitergebaut. Die derzeitigen Planungen sehen so aus, dass Mitte Juni die Umgestaltung fertig sein wird.


13. April 2021

Die Schottertragschicht am Kirchplatz wurde eingebaut. Nun folgt eine planmäßige Bauunterbrechung, da die erforderlichen Betonfertigteile eine längere Lieferzeit haben. Weiter geht es voraussichtlich Anfang Mai.


7. April 2021

"Seit März 2021 wird der Kirchplatz St. Stephan umgebaut. Gut erkennbar durch den Bauzaun und den vorbildlichen Baumschutz. In den kommenden eineinhalb Wochen werden weitere Erdarbeiten durchgeführt, ein Geogitter verlegt und das Schotterplanum eingebaut", teilt Annamaria Rathert von den Vlothoer Wirtschaftsbetrieben mit.

Hier ein paar Fotos zum Stand der Baumaßnahme:


23. März 2021

Kirchplatz oder Treffplatz? Wieso nicht beides in einem? Vor der St. Stephans Kirche in der Innenstadt soll genau das entstehen: Ein Treffpunk für Jung und Alt. In der letzten Woche sind die Bauarbeiten hier die gestartet.

„Zusammen wollen wir das Areal ansprechend machen. Der Kirchplatz soll Mittelpunkt der Stadt werden, an dem sich die Menschen gerne treffen und aufhalten. Ein Ort der Begegnung, für alle. Das ist unser Ziel“, sagt Christiane Althof (Prebysterium) bei einem gemeinsamen Termin mit Vertretern der Stadt, Wirtschaftsbetrieben, Kirchengemeinde und Baufirma.

Insgesamt soll der Kirchplatz freundlicher und einladender werden und zugleich die Kirche durch die Öffnung näher an die Stadt und das städtische Leben bringen. Zuständig für die Umsetzung dieses Bauvorhabens ist das Landschaftsarchitekturbüro Kortemeier & Brokmann. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf circa 210.000 Euro, welche zum Teil durch das ISEK-Landesfördermittel gedeckt werden. Die restlichen Kosten werden von Kirche und Stadt getragen.

Highlight des neugestalteten Kirchplatzes soll das Areal rund um die Brunnenanlage werden. Hinzu kommen Sitzbänke, ein barrierefreier Zugang, Grünflächen und Staudenbeete sowie ein neues Spielgerät. Die historischen großen Bäume auf dem Platz bleiben auf dem Kirchplatz erhalten und runden das idyllische Bild ab und sollen an heißen Tagen Schatten spenden.
Die Baumaßnahme soll, nach aktuellem Planungsstand, bereits zu Pfingsten abgeschlossen sein.


19. Februar 2021

Aufwertung und barrierefreie Gestaltung des »Kirchplatzes St. Stephan«

Im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes der Stadt Vlotho wird ein weiteres Projekt umgesetzt. Ein Teil des Kirchplatzes St. Stephan an der Langen Straße soll durch neue Sitzgelegenheiten, Beete, einen neuen Weg zum Brunnen und durch eine Beleuchtung aufgewertet werden. Die Aufenthaltsqualität wird dadurch verbessert und für mobilitätseingeschränkte Personen wird die Zugänglichkeit ermöglicht.

Die Baumaßnahmen sollen ab Montag, den 22. Februar 2021 bis voraussichtlich nach Ostern durch die Kalletaler Firma Reineke Garten-Landschafts-Bau durchgeführt werden. Am kommenden Montag findet zunächst nur ein Baustellengespräch über den geplanten Ablauf der Arbeiten statt. Durch den Umfang der Bauarbeiten wird es durch an- und abfahrende Baufahrzeuge zu Behinderungen im genannten Bereich kommen. Auch Teile des Parkplatzes auf dem Kirchplatz St. Stephan werden als Baustelleneinrichtungsfläche benötigt. Daher sollen nach Möglichkeit die Parkflächen in der Langen Straße genutzt werden.

Die Vlothoer Wirtschaftsbetriebe bitten die Anlieger für auftretende, unvermeidliche Behinderungen um Verständnis. Die ausführende Baufirma ist angehalten, diese auf ein Minimum zu beschränken. Bei Rückfragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an die Vlothoer Wirtschaftsbetriebe, Frau Annamaria Rathert unter der Telefonnummer 05733 9131-88.


Vollsperrung der Tulpenstraße in Vlotho-Exter: Beginn der Tiefbauarbeiten

Ab Montag, 3. Mai 2021 werden Straßen- und Tiefbauarbeiten in der Tulpenstraße in Vlotho-Exter durchgeführt. Die Bauarbeiten sollen nach einer geschätzten Bauzeit von cirka 2 Monaten abgeschlossen sein, sofern die Witterungsverhältnisse einen durchgängigen Arbeitsfortschritt zulassen.

Durch den Umfang der Bauarbeiten ist die Vollsperrung der Tulpenstraße unumgänglich. Die Anliegerinformation über den Beginn der Vollsperrung erfolgt spätestens 3 Tage vorab mit Handzettel des bauausführenden Unternehmens.

Die Vlothoer Wirtschaftsbetriebe bitten die Anlieger bzw. Hauseigentümer deshalb ihre Fahrzeuge, falls diese während der Vollsperrung benötigt werden, außerhalb der Tulpenstraße zu parken.

Die Erreichbarkeit durch Rettungsfahrzeuge wird während der gesamten Maßnahme gewährleistet. Gleichfalls wird die Entsorgung der häuslichen Abfälle sichergestellt. Hierfür sind die Mülltonnen am Vortag des regulären Abfuhrtermins bis 15.00 Uhr an der gewohnten Stelle abzustellen.

Die Vlothoer Wirtschaftsbetriebe bitten die Anlieger für dennoch auftretende, unvermeidbare Behinderungen während der Bautätigkeiten um Verständnis. Die ausführende Baufirma ist angehalten, diese Beeinträchtigungen auf ein Minimum zu beschränken.

Bei Rückfragen stehen die Vlothoer Wirtschaftsbetriebe - Mitarbeiter Herr Manuel Laboch - unter der Telefonnummer 05733 / 9131-80 zur Verfügung.

Kanalbauarbeiten in der Bäderstraße in Vlotho

Aufgrund einer zwingend notwendig gewordenen Kanalbaumaßnahme werden im angrenzenden Bereich der Bäderstraße in Vlotho auf Höhe des Simeonsstifts ab sofort Rodungsarbeiten und ab Montag, 19. April 2021 Tiefbauarbeiten durchgeführt. Die Maßnahme ist mit der unteren Wasser- und Landschaftsbehörde abgestimmt.

Die Vlothoer Wirtschaftsbetriebe bitten die Anlieger für auftretende, unvermeidbare Behinderungen während der Bautätigkeiten um Verständnis. Die ausführende Baufirma ist angehalten, diese Beeinträchtigungen auf ein Minimum zu beschränken.



Bei Rückfragen stehen die Vlothoer Wirtschaftsbetriebe - Mitarbeiter Herr Manuel Laboch - unter der Telefonnummer 05733  9131-80 gerne zur Verfügung.


Ausbau der Höltkebruchstraße

Planung

Der Zustand der Höltkebruchstraße ist in weiten Teilen mangelhaft. Unter anderem weist die Straße Netzrisse, Längsunebenheiten und Flickstellen auf und die Sicherheit von Fußgängerinnen und Fußgängern ist gefährdet. Die Stadt Vlotho beabsichtigt daher einen Ausbau im Bereich vom Kaitenweg bis zur Von-Bodelschwingh-Straße.


Am 21. Februar 2019 wurde dazu im Gemeindesaal der ev.-luth. Kirchengemeinde Bonneberg eine Anliegerversammlung durchgeführt. Die Niederschrift zur Anliegerversammlung können sie hier downloaden.


Der Fragenkatalog und Vorträge zur Anliegerversammlung am 9. Mai 2019 stehen hier zum Download zur Verfügung.


Die Vorlage IX/424 (Bauprogramm zum Ausbau der Höltkebruchstraße im Abschnitt Einmündung Kaitenweg bis Einmündung von-Bodelschwingh-Straße) - Beschluss vom BABS am 28. Mai 2019 - kann hier eingesehen werden und steht als Download zur Verfügung.


Informationen zur Anliegerversammlung am 02. März 2020 können Sie hier downloaden.


Die Präsentation zum Ausbau der Höltkebruchstraße zwischen Kaitenweg und Von-Bodelschwingh-Straße steht hier zum Download zur Verfügung.




Ausführung

Beginn der Baumaßnahmen in der Höltkebruchstraße
- Presseinformation vom 05. März 2020


13. August 2020

Ein Zwischenbericht: Für die Vorbereitung des Gehweges zwischen Kaitenweg bis Schwedenstraße wurden Rinne, Hochbord, und Tiefbord bis Hausnumme 50 gesetzt sowie die Winkelstützen in den Einfahrten Hausnummer 43, 50 und 52.

Außerdem wurden Arbeiten an den Versorgungsleitungen im Bereich Schwedenstraße, Richtung Ernst-Albrecht-Straße durchgeführt.


11. September 2020

Die Straßenbaumaßnahmen im Bereich Kaitenweg bis Schwedenstraße sind nun weiter fortgeschritten; der Knotenpunkt Kaitenweg/Höltkebruchstraße wurde vollständig erstellt, der Gehweg zwischen Kaitenstraße und Schwedenstraße ist nahezu fertig und die Straße in diesem Bereich bis inklusive Binderschicht eingebaut. Die Deckschicht wird aus gewährleistungstechnischen Gründen zu einem späteren Zeitpunkt eingebaut (sie soll nicht durch den Baustellenverkehr beschädigt werden).

Der Bereich Kaitenweg bis Schwedenstraße wird voraussichtlich zukünftig für die Anwohner leichter zu passieren sein, da die Baustelle nun die Höltkebruchstraße „hochwandert“. Dennoch bitten wir alle Verkehrsteilnehmer weiterhin in der gesamten Baustelle vorsichtig und rücksichtsvoll zu agieren. Einzelne Behinderungen durch Baufahrzeuge sind auch in dem Bereich Kaitenstraße bis Schwedenstraße nicht auszuschließen. Im Bereich oberhalb der Schwedenstraße wird in Kürze mit den Kanalarbeiten begonnen.


15. September 2020

Hier finden Sie den Link zur Pressemitteilung über die nächsten Baumaßnahmen.


17. September 2020

Unter diesem Link können Sie den Bauzeitenplan für den Ausbau der Höltkebruchstraße einsehen oder downloaden.


23. September 2020

Nach vorläufigem Abschluss der Straßenbaumaßnahmen im Bereich Kaitenweg – Schwedenstraße wird nun der Kanalbau von der Schwedenstraße in Richtung Hausnummer 49 fortgeführt.

 


27. Januar 2021

Die beauftragte Firma arbeitet – sofern es das Wetter zulässt – mit Hochdruck auf der Baustelle. Mehrere Arbeitstrupps sind sowohl für die Kanal-, als auch für die Straßenarbeiten tätig und es geht zügig voran.

Zwischen der Schwedenstraße und der Höltkebruchstraße Nr. 68 wird der Gehweg angelegt, im weiteren Verlauf wird der Regenwasserkanal eingebaut. Vor Hausnummer 64 ist ein innovativer Busbordstein eingebaut. Dieser soll sanftes Anfahren an den Bordstein ermöglichen und optimale Sicherheit für Personen an der Haltestelle bieten.


Presseinformation vom 01. Februar 2021


04. März 2021

Witterungsbedingt mussten die Bauarbeiten im Februar unterbrochen werden. Sie werden nun wieder mit Hochdruck weitergeführt. Ab Hausnr. 64 kann nun bergab der Gehweg genutzt werden. Dieser wird im aktuellen Bauabschnitt noch um die Kurve auf Höhe von Hausnr. 68 geführt.


15. April 2021

Das Straßenstück zwischen Schwedenstraße und Hausnummer 68 wurde am Montag asphaltiert. Aus der Anliegerschaft kamen schon positive Rückmeldungen; insbesondere, dass das Steilstück in der Kurve bei Schlechtwetter nun gut zu befahren ist.


(Stand: 15. April 2021)

Umbau der Kläranlage

Allgemeine Informationen

Die Kläranlage Vlotho wird derzeit umfassend umgebaut. Die Baumaßnahmen sollen nach derzeitigen Planungen im Jahr 2022 abgeschlossen werden. Unter anderem wird nach erfolgtem Umbau auch die sogenannte vierte Reinigungsstufe erfüllt. Diese vierte Reinigungsstufe umfasst einen zusätzlichen Verfahrensschritt in der Kläranlage, der zur weiteren Reinigung des behandelten Abwassers dient, insbesondere der Elimination von Mikroschadstoffen.

Lageplan (rot = Neubau , gelb = Abriss, grün = Umbau, grau = Bestand):


Ansicht nach Fertigstellung (Animation in 3D). Allerdings wird auf dem Bild noch der neue Faulturm vom alten Faulturm (der abgerissen wird) verdeckt.

Technische Informationen

Über technische Informationen zum Bauablauf können Sie sich hier informieren.

Abrissarbeiten

Im 1. Abschnitt wurden durch das Abbruchunternehmen bisher das Löschwasserrückhaltebecken, Regenwasserkanäle und Schächte und der überwiegenden Teil des Nacheindicker 1 abgerissen.

Bis Ende Februar 2019 ist der Nacheindicker 1 vollständig abgebrochen und die Bohrebene für die Pfahlgründung des neuen Faulbehälters hergestellt.

Die nächsten Abbruchabschnitte finden dann voraussichtlich wie folgt statt:

August 2020 bis September 2020
Teilrückbau und Verfüllung des Speicherbeckens

Dezember 2021 bis Februar 2022
Teilrückbau und Anpassungsarbeiten der Bioforanlage

Februar 2022 bis April 2022  
Abriss alter Faulbehälter

April 2022 bis Juni 2022
Teilrückbau Treppenturm des Betriebsgebäudes

Faulbehälter

Seit Sommer 2019 werden durch die Firma Leymann die Betonbauarbeiten im 2.Bauabschnitt ausgeführt. Hierzu wird aktuell der neue Faulturm betoniert. Die Besonderheit hierbei ist die zum Einsatz kommende ringförmige Kletterschalung, die Gerüst und Schalung in einem System verbindet. In nur 5 Betonierabschnitten, mit lediglich einer horizontalen Fuge je Abschnitt, werden die Wände des Faulturmes errichtet.

Der Faulturm wird in Form einer zylindrischen „Dose“ mit flacher Sohle und flachem Dach aus Stahlbeton hergestellt. Er hat einen Innendurchmesser von 10,50 m und die lichte Höhe beträgt 12,50 m. Er wird auf 23 Vollverdrängungspfählen mit einem Durchmesser von ca. 40 cm gegründet. Die Pfähle sind ca.13,70 m lang. Weitere 4 Pfähle sind für das Fundament des neuen Treppenturms vorgesehen.

Nach Fertigstellung sollen hier die anfallenden Klärschlämme aus der Vorklärung und der Belebungsanlage ausgefault werden. Aus dem dabei anfallenden Faulgas wird mittels Blockheizkraftwerk Strom und Wärme gewonnen.

Sobald die Inbetriebnahme des neuen Behälters erfolgt ist, wird der alte Faulbehälter abgerissen.


Nachdem der neue Faulbehälter betontechnisch fertiggestellt ist, folgt im Januar/Februar 2020 die Dichtheitsprüfung. Nach erfolgreicher Prüfung beginnt im Anschluss die Installation der verfahrenstechnischen Ausrüstung.

Maschinengebäude

Das Kellergeschoss des Maschinengebäudes wird in der 3. KW 2020 mit den Betonarbeiten der Kellerdecke abgeschlossen sein. Ab der 4. KW beginnen die Mauerarbeiten zur Herstellung des Erdgeschosses.

Überschussschlammeindickung

Funktion:
Der aus dem Rücklaufschlammstrom abgezogene Überschussschlamm ist mit Trockensubstanzgehalten unter 1,0 % zu dünn, um ihn bei wirtschaftlichem Betrieb direkt in den Faulbehälter zu geben. Daher wird eine maschinelle Überschussschlammeindickung (ÜSE) vorgesehen, die den Schlamm auf einen Feststoffgehalt von 5,0 - 6,0 % eindickt, bevor er im Rohschlammvorlagebehälter mit dem aus der Vorklärung abgezogenen Primärschlamm vermischt wird. Als Standort für die Überschussschlammeindickung wurde die Stahlhalle gewählt, in der die technisch abgängige Fäkalannahme untergebracht war. Dort werden zukünftig ein Bandeindicker, die Dickschlammpumpe zur Förderung des eingedickten Überschuss-schlammes zur Rohschlammvorlage sowie eine Polymeraufbereitungsanlage aufgestellt.
Ab Sommer 2021 wird die Überschussschlammeindickung betriebsbereit sein.

Bautechnik:
Die Verkleidung der Stahlhalle wurde bereits jetzt mit wärmegedämmten Stahlsandwichelementen fertiggestellt, sodass vor Installation der verfahrenstechnischen Ausrüstung zur maschinellen ÜSE, die Halle als Lagerplatz genutzt werden kann.

Verfahrenstechnische Ausrüstung:
Zur maschinellen Eindickung des Überschussschlammes soll ein Siebbandeindicker eingesetzt werden.
Eine Polymeraufbereitungsanlage wird als 2-Kammer-Anlage vorgesehen. Dadurch wird eine gleichmäßige Qualität des Flockungshilfsmittels durch eine ausreichende Reifezeit sichergestellt. Die Bereitstellung des Polymers erfolgt über einen IBC, der auf einer separaten Leckagewanne neben der Polymeraufbereitungsanlage gelagert wird.

Rücklaufschlammpumpwerk

Funktion:
Der sich in den Schlammtrichtern der Nachklärbecken sammelnde, eingedickte Belebtschlamm muss über ein entsprechendes Pumpwerk zurück in die Biologie gefördert werden. Hierfür wird ein Schneckenpumpwerk zur Förderung des Rücklaufschlammes (RLS) installiert.

Neben den Rücklaufschlammpumpen sind in diesem Bauwerk auch ein Schwimmschlammschacht, ein Ablaufschacht für die Nachklärung sowie ein Messraum für die Ablaufmengenmessung, für die Rücklaufschlamm-Mengenmessungen, für die Mengenmessung zur Spurenstoffelimination (4. Reinigungsstufe) und für die Ablauf-Probenahme integriert.

Bautechnik:
Da die Belebungsanlage vollständig aufragend gebaut wird, muss auch das Rücklaufschlammpumpwerk (RLS-PW) auf eine entsprechende Höhe gesetzt werden. Das führt dazu, dass die Sohle der Vorlagekammern des Rücklaufschlammpumpwerks rd. 3,55 m über der zukünftigen Geländeoberkante (GOK) liegt.

Der Gebäudekomplex RLS-PW ist auf insgesamt 9 Vollverdrängungspfählen mit einem Durchmesser von jeweils etwa 0,40 m und einer Länge von rd. 12,30 m gegründet. Die Gebäudeunterkante wird etwa 1,40 m unter der zukünftigen Geländeoberkante an der Frontseite gegründet. Dadurch ist die Frostsicherheit des Bauwerks gegeben. Um die gepflasterte Fläche zwischen den Nachklärbecken (unter der Arbeits- und Wartungsebene) begehbar zu machen, wird auf der Ostseite des Gebäudes ein Treppenaufgang hergestellt.

Alle hergestellten Arbeits- und Wartungswege sind umlaufend durch ein Geländer aus Edelstahl gesichert. An der Frontseite des Gebäudekomplexes führt eine Stahltreppe von der Geländeoberfläche auf die Arbeitsebene oberhalb des Rücklaufschlammpumpwerks hinauf.

Verfahrenstechnische Ausrüstung:
Die Rücklaufschlammpumpen werden als Schneckentrogpumpen ausgeführt, von denen jeweils eine einem Nachklärbecken direkt zugeordnet ist. Sie werden unter 30 ° aufgestellt und jeweils mit einem Frequenzumrichter ausgestattet.

In den Rücklaufschlammleitungen aus den beiden Nachklärbecken ist jeweils eine Ultraschall- Durchflussmengenmessung angeordnet, sodass – in Kombination mit der Mengenmessung im Zulauf zur Kläranlage – beide RLS-Pumpen unabhängig voneinander auf die angestrebte Fördermenge eingeregelt werden können.

In der Trennwand zwischen den beiden Vorlagekammern befindet sich ein Wanddurchgang, der die Außerbetriebnahme einer Schneckenpumpe ermöglicht. Der Wanddurchgang wird durch einen Vorwandschieber mit Elektroantrieb verschlossen.

Nachklärbecken

Funktion:
Die Abscheidung des Belebtschlammes aus dem Abwasserstrom erfolgt in zwei runden, vorwiegend horizontal durchströmten Nachklärbecken (NKB) durch statische Absetzvorgänge. Die Beschickung der Nachklärbecken erfolgt über ein höhenverstellbares Mittelbauwerk, in dem der Abwasserstrom beruhigt und so geführt wird, dass er horizontal in die Nachklärbecken eingeleitet wird. Der abgesetzte Belebtschlamm wird an der Beckensohle und im Schlammtrichter weiter eingedickt, während das weitgehend feststofffreie, gereinigte Abwasser über eine umlaufende Ablaufzahnschwelle aus den NKB abfließt.

Bautechnik:
Die Nachklärbecken werden auf jeweils 28 Vollverdrängungspfählen mit einem Durchmesser von ca. 0,40 m und einer Länge von rd. 14,80 m gegründet.

Die beiden NKB werden als baugleiche Rundbecken mit 20,00 m Durchmesser hergestellt. Die äußere Ringwand jedes Beckens ist 5,38 m hoch und 0,35 m dick.

Die Ablaufrinnen werden mit begehbaren GFK-Platten abgedeckt und auf der Außenseite umlaufend durch ein 1,10 m hohes Geländer gesichert. Auf der Innenseite dient die Beckenwand als Absturzsicherung. Die so hergestellten umlaufenden Wartungswege können über eine Arbeitsebene betreten werden, die zwischen den Nachklärbecken durch Gitterroste flächig hergestellt wird. Die Gesamtheit der so hergestellten Wartungswege im Bereich der Nachklärbecken können über das Rücklaufschlammpumpwerk betreten werden.

Verfahrenstechnische Ausrüstung:
Die Ablaufkanten entlang der Ablauföffnungen werden innenliegend durch ein Tauchblech vor dem Abtrieb von eventuell aufschwimmenden Abwasserbestandteilen geschützt. An der Außenseite der Öffnungen wird eine Zahnschwelle als Ablaufkante installiert, über die der Ablauf der Nachklärbecken in die Ablaufrinne gelangt.

Der sich am Beckenboden absetzende Belebtschlamm wird mit Räumschilden in die Beckenmitte zum Schlammtrichter geschoben. Die Schlammräumschilde sind an der Räumerbrücke des jeweiligen Nachklärbeckens befestigt, die in der Mitte des Nachklärbeckens auf dem Mittelbauwerk drehbar gelagert ist und auf der Beckenaußenwand mittels Zahnstangenantrieb geführt im Kreis bewegt wird. Unterhalb der Räumerbrücke ist ein Schwimmschlammabzug in Form einer selbstjustierenden Skimmrinne mit Pumpenkasten installiert.

Zum Schutz gegen Absturz auf die Geländeoberfläche sind zwei der Leitern im Bereich der Arbeitsebene zwischen den NKB angeordnet. Im Bereich der beiden übrigen Leitern sind die umlaufenden Wartungswege durch jeweils ein Gitterrostpodest erweitert. Durch diese Anordnung der Aufstiegsleitern ist gewährleistet, dass ein Aufstieg auf die Räumerbrücken jeweils nur an den beiden bautechnisch abgesicherten Stellen möglich ist.

Ansprechpartnerin für das Projekt

Marion Gräfner

Vlothoer Wirtschaftsbetriebe
Abwasser (techn. Angelegenheiten)

Weserstraße 9
32602 Vlotho

Presseartikel

Modernisierung der Kläranlage: Bau des neuen Belebungsbecken hat begonnen - Arbeiten liegen im Zeitplan -
Link zum Presseartikel vom 17. Oktober 2020 in der Vlothoer Zeitung (Westfalen-Blatt)


Hier finden Sie den Link zu dem Presseartikel "Erster Spatenstich für Neubau auf Gelände in Vlotho – laufender Betrieb geht weiter" in der Vlothoer Zeitung vom 23. August 2019 (Westfalen-Blatt)


 (Stand: 17.10.2020)

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