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Aktuelles

An dieser Stelle informieren wir über aktuelle Projekte und Veranstaltungen aus dem Bereich Umwelt & Klima.

Aufruf zur Beteiligung am Klimaschutz in Vlotho

Die Starkregenereignisse in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben gezeigt, welche Auswirkungen der Klimawandel haben kann und dass die Klimafolgen auch Deutschland treffen. Wir müssen uns auf solche Ereignisse vorbereiten. Jedoch ist es genauso wichtig, dass die Ursache bekämpft und der Klimawandel gestoppt wird.

Die Stadt Vlotho erstellt seit September 2020 ein Integriertes Klimaschutzkonzept, das verschiedene Handlungsfelder beinhaltet. Ein Handlungsfeld ist auch die Klimafolgenanpassung. Weitere Handlungsfelder haben zum Ziel, Treibhausgase auf dem Stadtgebiet zu senken, wie z.B. Erneuerbare Energien, Mobilität und Bauen, Wohnen und Sanieren.

Die Vlothoer*innen haben nun die Gelegenheit ihre eigenen Ideen einzubringen: Seit Ende Juni ist eine Ideenkarte zum Klimaschutz in Vlotho freigeschaltet und erste Beiträge sind bereits eingegangen. Die Stadt Vlotho sucht aber weiterhin Ideen und konkrete Projekte, mit denen die Stadt Vlotho und die Bürger*innen den Klimaschutz in Vlotho voranbringen können. Des Weiteren freut sich die Stadt Vlotho auch über Ideen, wie die Stadtverwaltung als gutes Vorbild vorangehen kann.

Die Ideenkarte finden Sie unter: https://www.ideenkarte.de/vlotho/index.php
Weitere Informationen zu der Ideenkarte und dem Integrierten Klimaschutzkonzept sind auf der Homepage unter www.vlotho.de zu finden - oder Sie wenden sich direkt an die Klimaschutzmanagerin der Stadt Vlotho Carina Heyer unter Telefon 05733  924-145 oder per E-Mail unter c.heyer@vlotho.de.

Ein Besuch in Igelhausen

Ein Garten dient uns als Platz der Erholung. Wir können Obst und Gemüse ernten und etwas Leckeres daraus zubereiten. Und wir können auch unterschiedliche Tiere wie Schmetterlinge, Bienen und vielleicht sogar mal einen Igel beobachten.

Doch wie können wir einen naturnahen ökologischen Garten eigentlich gestalten, in dem sich Flora und Fauna wohlfühlen?

Die niederösterreichische Bewegung „Natur im Garten“ zeigt interaktiv, wie Sie Ihren ökologischen Garten anlegen können: Begeben Sie sich auf einen virtuellen Spaziergang durch Igelhausen. Gehen Sie vom Hauptplatz aus zum Beispiel zunächst ins Rathaus und informieren sich über den Lebensraum Naturgarten oder schauen sich ein Video zu Mini-Wassergärten an. Wenn Sie hier genügend gesehen haben, können Sie zum Hauptplatz zurückkehren und zur Blumenwiese gehen und ihr Wissen über Blumenwiesen in einem Quiz testen oder etwas über den Rasen lernen. Neben der Blumenwiese und dem Rathaus können Sie sich noch andere Standorte wie die Gartenküche oder „Bäume“ anschauen.

Der Igel steht aus der „Natur im Garten“-Bewegung für einen ökologischen Garten. Daraus ist auch der Name des Projekts „Igelhausen“ entstanden, da der ökologische Garten und dessen Gestaltung im Vordergrund steht. Das Projekt zeigt, wie optimale Lebensbedingungen für Nützlinge wie Schmetterlinge und Bienen geschaffen werden können und ein natürlicher Kreislauf aufrechterhalten werden kann.

Hier können Sie Ihren Besuch in Igelhausen direkt starten:

Klimaschutz-Ideen für Vlotho gesucht!

Im Rahmen des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Vlotho wird ein Handlungsprogramm für die nächsten zehn Jahre erstellt. In einer Online-Informationsveranstaltung am 22.06. wurde bereits das Projekt vorgestellt.

Der Kern des Klimaschutzkonzeptes ist der Maßnahmenkatalog mit konkreten Klimaschutz-Projekten. Um diese Maßnahmenvorschläge zu sammeln, sind selbstverständlich alle Vlothoerinnen und Vlothoer gefragt!

Die »Ideenkarte zum Klimaschutz in Vlotho« ist ab 28. Juni 2021 online geschaltet. Wie genau die Ideenkarte funktioniert, kann der Anleitung entnommen werden.

Newsletter Nr. 1 - Juni 2021

Den Newsletter zum Integrierten Kimaschutzkonzept für Vlotho mit weiteren Informationen können Sie hier downloaden.

Solaroffensive Vlotho - Strom sparen durch Sonnenschein

Die Stadt Vlotho möchte gemeinsam mit den Stadtwerken Vlotho die Energiewende vorantreiben. Dabei sind Photovoltaik-Anlagen nicht nur klimafreundlich, sondern auch wirtschaftlich. Wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Dach als SolarDach geeignet ist und wie diese Umrüstung finanziert werden kann, können Sie die Beratungsangebote der Stadtwerke Vlotho in Anspruch nehmen. Wir begleiten Sie von der Planung bis zur Installation der Anlage!

Sie haben die Wahl:

Möchten Sie das SolarDach als Komplettpaket nutzen – eine Pachtanlage von Ihren Stadtwerken Vlotho?

Oder möchten Sie selbst in die Photovoltaik-Anlage investieren und wir begleiten Sie dabei mit unserem Know-how?

In beiden Fällen prüfen wir zunächst mit Ihnen das infrage kommende Dach auf seine Eignung: Ausrichtung, Neigung und der bauliche Zustand werden genau begutachtet. Danach folgt eine Wirtschaftlichkeitsanalyse Ihres SolarDachs, in der Sie die voraussichtlichen Investitionskosten, die Erträge und die monatlichen Einsparungen der Stromkosten einsehen können.

Haben Sie sich nach unserer Beratung für ein SolarDach entschieden und die Voraussetzungen für die Montage der Photovoltaik-Anlage sind bereits gegeben, dann geht es je nach der gewählten Variante an die Installation der Anlage.

Nach Fertigstellung der Installation, können Sie einen Teil des selbsterzeugten Stroms bei sich zuhause nutzen. Nicht benötigte Strommengen speisen Sie gegen Vergütung in das öffentliche Versorgungsnetz ein. So sichern Sie sich mehr Unabhängigkeit von den Marktpreisen und gestalten nebenbei noch die Energiewende mit.

Beide Varianten ermöglichen den Zugang zu einer günstigen und klimafreundlichen Solar-Energie!

Gern informiert Sie das Team der Energieberatung der Stadtwerke Vlotho über die SolarDach-Varianten.

Die Vorteile im Überblick

  • Neutrale und kompetente Beratung
  • Kaufbegleitung bei eigener Anlage
  • Komplettpaket als Pachtanlage
  • Mehr Unabhängigkeit vom Strom-Marktpreis

Wenn Sie interessiert sind, laden Sie hier unseren Flyer herunter

oder

Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin unter energiebuero@vlotho.de oder telefonisch unter 05733 924 110. Sie erreichen das Energiebüro montags bis donnerstags von 14 bis 17 Uhr.

Am Sonntag ist der Tag des Gartens!

Wer selbst einen Garten hat, kann sich momentan über viele blühende Pflanzen und grüne Blätter an den Bäumen freuen. Vielleicht hat der eine oder andere auch was angepflanzt und wartet gespannt, dass die ersten kleinen Radieschen oder Erdbeeren wachsen. Doch wann ist eigentlich mit Äpfeln, Möhren und Co. zu rechnen? Einen guten Überblick dazu kann uns ein Saisonkalender geben. Im Saisonkalender ist aufgeführt, wann heimische Obst- und Gemüsesorten reif sind und geerntet werden können und wann wir nur auf Lagerware zurückgreifen können.

Aus dem Saisonkalender wird auch ersichtlich, dass die meisten Sorten zwischen Juni und Oktober verfügbar sind, sodass wir uns in unserem Garten über eine große Vielfalt freuen können, sofern wir diese Sorten angepflanzt haben. Doch auch in den Wintermonaten müssen wir nicht gänzlich auf Selbstangebautes verzichten: Rosenkohl und Grünkohl lassen sich beispielsweise auch im Winter ernten.

Da aber auch nicht jeder über einen Garten verfügt, kann der Saisonkalender ebenso hilfreich sein: Wenn wir saisonales Obst und Gemüse kaufen, sind die Transportwege in der Regel kürzer. Die Produkte können wir aus Deutschland oder vielleicht sogar aus der eigenen Region beziehen, wodurch viele Emissionen eingespart werden können.

Ein Beispiel eines Saisonkalenders finden Sie hier.

Erstellung eines Integrierten Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Vlotho

Alle Vlothoerinnen und Vlothoer können mit ihren Ideen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zum einen ist das möglich über eine „Ideenkarte“, die zurzeit in der Verwaltung entworfen wird und zum anderen bei der anstehenden und hier angekündigten Online-Veranstaltung am 22. Juni 2021.

Die Stadt Vlotho schreitet im Klimaschutz weiter voran. Im September 2020 ist die Stadt Vlotho mit der Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzepts gestartet. Der Kern des Integrierten Klimaschutzkonzepts ist der Maßnahmenkatalog und ein Handlungsprogramm für die nächsten zehn Jahre.

Um diese Maßnahmenvorschläge zu sammeln, sind selbstverständlich alle Vlothoerinnen und Vlothoer gefragt!

Dazu gibt es eine Online-Infoveranstaltung zum Klimaschutzkonzept der Stadt Vlotho am

Dienstag, den 22. Juni 2021 von 18.30 bis 20 Uhr

Hier klicken um am Zoom-Meeting teilzunehmen!

Meeting-ID: 924 1108 6366

Kenncode: 675769

Schnelleinwahl mobil

+496950502596,,92411086366#,,,,*675769# Deutschland

+496971049922,,92411086366#,,,,*675769# Deutschland

Die Einwahl ist ab 18:15 Uhr möglich. Sollten Sie Schwierigkeiten haben, dann melden Sie sich bei Klimaschutzmanagerin Carina Heyer unter 05733/924-145 oder unter c.heyer@vlotho.de.

 

Am 22. Juni 2021 werden zunächst die aktuellen Energie- und Treibhausgasbilanzen der Stadt Vlotho sowie der Stand des Klimaschutzkonzeptes vorgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben dann die Gelegenheit, direkt Fragen zum Klimaschutz zu stellen und eigene Ideen einzubringen:

„Ich möchte wissen, was Vlotho bewegt und wie der Klimaschutz in Vlotho umgesetzt werden kann“, sagt Vlothos Klimaschutzmanagerin Carina Heyer.

Die sogenannte „Ideenkarte“ wird ab 28. Juni 2021 online geschaltet. Über diese können dann konkrete Maßnahmenvorschläge eingebracht werden. Ebenfalls wird es darüber hinaus auch die Möglichkeit geben, bereits bestehende Vorschläge zu kommentieren und zu bewerten.

„Alle haben die Chance, den Klimaschutz in Vlotho voranzubringen und mitzugestalten – und sollten diese Chance nutzen! Wir hoffen auf rege Teilnahme am 22. Juni bei der ersten Online-Veranstaltung zum Klimaschutz in Vlotho “, so Carina Heyer.

Wer Interesse an der Online-Infoveranstaltung oder an der Ideenkarte hat, kann sich auch jetzt bereits gerne direkt an die Klimaschutzmanagerin der Stadt Vlotho, Frau Carina Heyer unter der Telefonnummer 05733  924-145 oder per E-Mail unter c.heyer@vlotho.de wenden.

Alle Vlothoerinnen und Vlothoer können mit ihren Ideen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der Auftakt ist die Online-Veranstaltung am 22.06. 18:30-20 Uhr.

Newsletter Nr. 1 - Juni 2021 

Den Newsletter zum Intergrierten Kimaschutzkonzept für Vlotho mit allen Informationen können Sie hier downloaden.

Naturschutz im Meer

Der 08. Juni ist von den Vereinten Nationen als Tag des Meeres ernannt worden, um auf den Wert und die Bedrohung der Weltmeere aufmerksam zu machen. Denn die Meere sind die am wenigsten geschützten Gebiete der Erde. Dabei sind die Meere wichtig als Lebensraum, enthalten Nahrung und Rohstoffe, dienen als Verkehrswege und bieten wertvolle Erholungsräume.

Die Ökosysteme der Meere sind jedoch durch den Menschen gefährdet: Überfischung, Einträge gefährlicher Stoffe und Überdüngung führen zu Verlusten empfindlicher Arten und Lebensräume. Zunehmend leiden die Meere auch unter den Folgen des Klimawandels. Die oberen Wasserschichten erwärmen sich, der Meeresspiegel steigt und die Meere versauern.

Ein weiteres Problem für die Meere ist die Menge an Plastik. Von Mikroplastik in den Mägen von Meeresbewohnern bis große Müllinseln, die im Meer treiben.

Das Umweltbundesamt hat dazu weitere Informationen: https://www.umweltbundesamt.de/

Verbraucherinnen und Verbraucher können durch bewusste Entscheidungen einen Beitrag dazu leisten, die Meere sauber und im Gleichgewicht zu halten. Durch eine Reduktion von Plastik im eigenen Haushalt, wird verhindert, dass dieses in die Meere gelangt. Das betrifft nicht nur die Obst-Tüten im Supermarkt, sondern auch Mikroplastik in Hygieneartikeln.

Die Umweltstiftung hat bereits im Jahr 2009 den ersten Fischratgeber veröffentlicht: https://fischratgeber.wwf.de/

Wenn Sie sich für den Naturschutz der Meere interessieren und Fragen oder Themenwüsche haben, wenden Sie sich gerne an die Umweltbeauftragte Ronja Post unter 05733 924-429, r.post@vlotho.de oder die Klimaschutzmanagerin Carina Heyer unter 05733 924-145, c.heyer@vlotho.de.

Weiteres rund um das STADTRADELN in Vlotho - Einen großen Dank an die Teilnehmer*innen von 2020 -

Die Stadt Vlotho hatte die erneute Teilnahme an der Kampagne STADTRADELN vom 16. Mai bis zum 5. Juni 2021 bereits angekündigt. Teilnehmen können wieder alle, die in der Stadt Vlotho leben, arbeiten, einem Verein angehören. Das Ziel ist, das Auto möglichst stehen zu lassen und viele Radkilometer zu sammeln. Dabei geht es hauptsächlich um den Spaß beim Radfahren und darum, gemeinsam ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

Die Anmeldung zum STADTRADELN erfolgt unter www.stadtradeln.de/vlotho.

Im Jahr 2020 hatten sich 98 begeisterte Teilnehmer*innen und 4 Parlamen-tarier*innen angemeldet und beim STADTRADELN mehr als 29.000 Kilometer erradelt, was einer CO2-Verminderung von vier Tonnen bewirkt habe. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen konnten geplante Veranstaltungen nicht durchgeführt werden. Um die Teilnahme in 2020 nachträglich zu würdigen, werden von Stefan Müller vom ortsansässigen Unternehmen „Stefan Müller Zweiradtechnik“ und der Stadt Vlotho insgesamt sieben Gutscheine im Wert von je 30 Euro zur Verfügung gestellt, die unter allen Teilnehmer*innen des letzten Jahres verlost wurden. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt; die Gutscheine werden vom Mobilitätsmanager der Stadt Vlotho, Udo Pühmeyer, persönlich überreicht.

Die Stadt Vlotho möchte sich bei allen Teilnehmer*innen in 2020 bedanken und hofft, dass sich auch in diesem Jahr wieder viele Rad-Freunde in den Sattel schwingen.

„Für sich was Gutes tun und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das geht ganz einfach indem wir Alltagswege, wie die Fahrt zur Arbeit, mit dem Rad fahren. Das Wichtigste ist dafür die Motivation und die Entscheidung: Heute fahre ich Rad! Einmal aufgerafft, angemeldet und dabei sein, weckt den Ehrgeiz, dann läuft es von allein“, so Bürgermeister Rocco Wilken.

Da auch in diesem Jahr keine großen Präsenz-Veranstaltungen möglich sind, bietet der Kreis Herford kostenlose Online-Vorträge zum Thema Radfahren und Radreisen für alle Interessierten an.

Den Auftakt macht am 17. Mai 2021 (18:30-20:00 Uhr) Gunnar Fehlau, Fahrradenthusiast und –buchautor, mit seinem Vortrag zum Thema „Aufs Rad! Und das Leben wird schöner!“.

Am 25. Mai 2021 (18:30-20:00 Uhr) wollen wir uns von Maximilian Semsch, preisgekröntem Reisefotograf und Filmemacher, auf das “Abenteuer Deutschland” mitnehmen lassen.

Alle Interessierten im Kreis Herford sind herzlich einladen - egal ob Sie bereits am STADTRADELN teilnehmen oder auch nicht. Eine kurze Anmeldung per Email an Laetitia.Mueller@herford.de genügt. Sie bekommen etwa einen Tag vor dem Vortrag den Teilnahmelink zugeschickt.

Mehr Infos zu den Veranstaltungen finden Sie auf der Seite www.vlotho.de.

Bei Rückfragen: Udo Pühmeyer, Mobilitätsmanager der Stadt Vlotho, Tel.:05733  9131-89, E-Mail: vlotho@stadtradeln.de

Weitere Informationen gibt es unter:

stadtradeln.de
facebook.com/stadtradeln
twitter.com/stadtradeln
instagram.com/stadtradeln

Natur zum Anfassen: Plant for the Planet-Fläche lädt mit neuer Sitzgruppe zum Verweilen ein

Bereits Ende April trafen sich Kai Hilker (Verein „Heinzelmännchen“), Ronja Post (Abfall- und Umweltbeauftragte Stadt Vlotho) Bürgermeister Rocco Wilken, August-Wilhelm König (Grüne Liste Vlotho) und Christiane Stute (Vlotho Marketing GmbH) an der Plant for the Planet-Fläche an der Maasbeeker Straße in Vlotho.

Nicht nur, dass alle Obstbäume, die hier im November 2020 von Kinderhand und mit Unterstützung durch den Bauhof gepflanzt wurden, angegangen sind, hier hat sich seitdem auch einiges getan: Neben den 40 Obstbäumen, haben nun auch eine Vogelschutzhecke und mehrere Vogelnester einen Platz auf der Wiese gefunden. Wie bereits im letzten Jahr wird auch in diesem Jahr wieder durch den Bauhof ein Blühstreifen gepflanzt und darüber hinaus sind auch drei große Steinhaufen auf der Fläche entstanden. Was es mit den Steinhaufen auf sich hat, weiß Vlothos Umweltbeauftragte Ronja Post:

„Die neu angelegten Steinhaufen sind insbesondere für Zauneidechsen ein geeigneter Lebensraum. Da die Art auf Trockenheit und Sonneneinstrahlung angewiesen ist, bietet die sonnenexponierte Fläche optimale Verhältnisse für die Zauneidechse.“

Doch nicht nur für die Flora und Fauna ist hier einiges entstanden: Für die kleinen und großen Besucher*innen lädt das „Grüne Klassenzimmer“ seit neustem mit Tisch und Bänken zum gemütlichen Verweilen ein. Gespendet wurde diese Sitzgruppe vom Kultur- und Verschönerungsverein. Aufgestellt wurde diese von den Mitarbeiter*innen des Bauhofs Vlotho.

„Die Plant for the Planet-Fläche ist ein Langzeitprojekt, das sich stetig weiterentwickeln soll. Weitere Projekte sollen noch in diesem Jahr realisiert werden“, erklärt Initiator und der Mitorganisator Kai Hilker bei einem gemeinsamen Treffen mit den Vertreter*innen und Unterstützer*innen des Projekts aus der Stadtverwaltung, der Politik, des Kultur- und Verschönerungsvereins und der Vlotho Marketing GmbH. Bürgermeister Rocco Wilken freut sich sehr über den Zugewinn und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Die Stadt Vlotho steigt erneut für ein gutes Klima auf das Fahrrad und macht mit: Klima-Bündnis-Kampagne: STADTRADELN geht in die nächste Runde

Nach einer erfolgreichen ersten Teilnahme im vergangenen Jahr, beteiligt sich die Stadt Vlotho auch im Jahr 2021 wiederum an der Kampagne, an der auch der Kreis Herford und alle weiteren kreisangehörigen Städte und Gemeinden teilnehmen.

Im Jahr 2020 haben in Vlotho 98 Radelnde in 11 Teams und 4 Parlamentarier*innen teilgenommen. Insgesamt wurden mehr als 29.000 Kilometer zurückgelegt, was eine CO2-Vermeidung von 4 Tonnen bewirkt hat. Damit hat die Stadt Vlotho einen tollen Start hingelegt!

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlenstoffdioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr. Ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs werden durch Innerortsverkehr verursacht. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.

Vom 16. Mai bis 5. Juni 2021 können wieder alle, die in der Stadt Vlotho leben, arbeiten und/oder einem Verein angehören bei der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln.

Jede*r kann ein STADTRADELN-Team gründen bzw. einem Team beitreten, um an der Kampagne teilzunehmen. Dabei sollten die Radelnden so oft wie möglich das Fahrrad nutzen. Die Stadt Vlotho hofft auf eine rege Teilnahme beim STADT-RADELN, um dadurch aktiv ein Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr Radver-kehrsförderung zu setzen.

Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es hauptsächlich um Spaß am Radfahren und einfach darum, mal das Auto stehen zu lassen und stattdessen das Rad zu nutzen.

Jede*r Teilnehmer*in kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und jeder Kilometer zählt!

Eine Neuerung gibt es in diesem Jahr auch in NRW: das SCHULRADELN!

Das Schulradeln ergänzt die Kampagne STADTRADELN und richtet sich an alle Schüler*innen an weiterführenden Schulen. Gesucht wird die fahrradaktivste Schule. Schüler*innen sammeln ihre gefahrenen Radkilometer individuell oder als Klassenverband für das Schul-Team. Mitmachen können auch Lehrkräfte und Eltern.

Anmelden können sich Interessierte schon jetzt unter www.stadtradeln.de/vlotho.

Rückfragen beantwortet gerne der Mobilitätsmanager der Stadt Vlotho, Udo Pühmeyer, unter der Telefonnummer 05733 9131-89 oder per E-Mail unter vlotho@stadtradeln.de.

Weitere Informationen gibt es außerdem unter.

DAS STADTRADELN

Der internationale Wettbewerb STADTRADELN des Klima-Bündnis lädt alle Mitglieder der Kommunalparlamente ein, als Vorbild für den Klimaschutz
in die Pedale zu treten und sich für eine verstärkte Radverkehrsförderung einzusetzen. Im Team mit Bürger*innen sollen sie möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Seit 2017 können auch Städte, Gemeinden und Landkreise außerhalb Deutschlands die Kampagne an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September durchführen. Es gibt Auszeichnungen und hochwertige Preise zu gewinnen - vor allem aber eine lebenswerte Umwelt mit weniger Verkehrsbelastungen, weniger Abgasen und weniger Lärm.

stadtradeln.de

Das Klima-Bündnis

Seit mehr als 25 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen des Klimas-Bündnisses mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein. Mit rund 1.700 Mitgliedern in über 25 Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung.
klimabuendnis.org

Living Planet Talk

Living Planet Talk 2021


Vlotho, 26 April 2021: „Am 6. Mai lädt die Stadt Vlotho mit Unterstützung des Landkreises Herford und den Städten Enger, Herford und Löhne sowie den Gemeinden Hiddenhausen und Rödinghausen zum digitalen WWF-Vortrag „Living Planet Talk“ ein. Der Vortrag wird live von 18:30 bis 19:30 Uhr stattfinden und richtet sich an das allgemeine Publikum der Region. Über den Link wwf.de/lpt können sich Interessenten kostenlos anmelden. Der Vortrag möchte auf den aktuellen Zustand der Erde aufmerksam machen und Lösungen zum Schutz von Lebensräumen und des Klimas aufzeigen.

Was können wir tun, um die Zerstörung unserer Erde aufzuhalten? Diese eine Frage, die die gesamte Menschheit betrifft. Können wir als Einzelne überhaupt etwas bewirken? Was wissen wir eigentlich über die Welt, in der wir leben? Mit eindrücklichen Bildern und Fakten gibt der WWF (World Wide Fund For Nature) Einblicke in den Zustand unseres Planeten, möchte aufklären und Mut machen.

Seit 1961 ist der WWF national und international im Einsatz: für die Bewahrung der biologischen Vielfalt, einem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und für einen lebendigen Planeten als Lebensgrundlage für uns und zukünftige Generationen.

Begleiten Sie uns auf eine spannende Multimedia-Reise durch unsere Welt! Tauchen Sie ein in das hochsensible Ökosystem der Natur, in dem alles miteinander verbunden ist und somit die Existenz des Ganzen ermöglicht. Lernen Sie, welche Rolle der Mensch in diesem System spielt, warum Naturschutz auch Schutz für die lokale Bevölkerung bedeutet und ein Leben im Einklang mit der Natur nichts mit „Verzicht“ zu tun hat.

Darüber hinaus vermittelt der WWF auch Handlungskompetenzen, die jeder nutzen kann: auf Reisen, beim Einkaufen, zu Hause, beim täglichen Konsumverhalten. Jede bewusste Entscheidung zählt und jeder Einzelne zählt. Erfahren Sie, welche Rolle die NGO spielt, welche seine eigene Arbeitsweise und Themenfelder sind, die weit über den Schutz von Tigern oder Orang-Utans hinausgehen.

Weiteres zum Living Planet Talk finden Sie unter: www.wwf.de/lpt

Weitere Informationen:
Stadt Vlotho, Umweltbeauftragte Ronja Post, Tel.: 05733 924-429, r.post@vlotho.de

Tag des Baumes

Am 25. April feiern wir den Tag des Baumes.

Das erste Mal wurde der Tag am 25. April 1952 in Deutschland von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gefeiert. An diesem Tag wurde gemeinsam mit Prof. Dr. Theodor Heuss ein Ahornbaum gepflanzt, um daran zu erinnern, wie wertvoll Bäume für uns und unsere Umwelt sind.

Aus diesem Anlass hatten wir Sie gebeten, Fotos von skurrilen Bäumen zu schicken, um zu zeigen, wie unterschiedlich Bäume aussehen können. Die Einsendungen finden Sie unter diesem Beitrag.

Neben skurrilen Bäumen lassen sich in Vlotho aber auch einige Naturdenkmäler finden. Darunter sind Landschaftselemente zu verstehen, die aufgrund ihrer „Seltenheit, Eigenheit oder Schönheit“ oder aus „wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen, landeskundlichen oder erdgeschichtlichen Gründen“ unter besonderen Schutz gestellt werden. Bei den meisten Naturdenkmälern handelt es sich um Bäume, welche das Landschaftsbild prägen, wie Linden und Kastanien.

Auch in Vlotho finden sich einiger solcher Naturdenkmäler, die in dem GeoViewer des Kreises Herford verzeichnet sind. Dort kann der Standort sowie teilweise ein Foto des Baumes angesehen werden. Zum Beispiel finden sich einige Eichen im Schmeltenweg, eine Winterlinde an der Lemgoer Straße oder eine Roßkastanie am Burgparkplatz. Schauen Sie doch einmal selbst nach, wo sich in Ihrer Nähe einzigartige Bäume befinden.

Mehr zum Thema Naturlehrpfade ist unter diesem Link zu finden: Naturdenkmale / Kreis Herford. Und auf den Geoviewer kann unter diesem Link zugegriffen werden: GEOViewer Kreis Herford

Die Stadt Vlotho freut sich mit der Vlotho Marketing GmbH über die schönen Einsendungen und bedankt sich recht herzlich für die tollen Fotos!

Wir können uns vorstellen in Zukunft mehr solcher „Foto-Wettbewerbe“ zu veranstalten, sind dann aber selbstverständlich erneut auf das fotografische Talent unserer Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Natürlich freuen wir uns aber auch zu jeder Zeit über Ihre Einsendungen an n.schweitzer@vlotho.de, auch ohne vorherigen Wettbewerb. Wenn wir Ihre Fotos teilen dürfen, schreiben Sie uns einfach einen kurzen Vermerk sowie Ihren Namen oder auch Instagram-Namen dazu – außer Sie möchten anonym bleiben – und mit etwas Glück veröffentlichen wir Ihr Foto.

Earth Hour - Die Stunde der Erde

„Licht aus. Klimaschutz an.“

Am Sonnabend, den 27. März um 20.30 Uhr findet auch in diesem Jahr wieder die Earth Hour der WWF (World Wide Fund For Nature), eine der größten und erfahrensten Naturschutzorganisationen der Welt, statt.

Für eine Stunde wird an Wahrzeichen, in Geschäften und auch in privaten Haushalten das Licht ausgeschaltet. Der Umweltverband WWF möchte durch die größte weltweite Klima- und Umweltschutzaktion zu mehr Klimaschutz aufrufen.

In diesem Jahr ist das Signal für den Klimaschutz besonders wichtig. Zum einen wurden die nationalen Klimaziele der Bundesregierung im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie erreicht und das kann als Chance genutzt werden, um die Treibhausgasemissionen weiter zu senken. Zum anderen findet in diesem Jahr die Bundestagswahl statt und der WWF möchte durch die Earth Hour deutlich machen, dass Klimaschutz ein Thema für jede Partei ist.

Der WWF hat daher einige Tipps zusammengestellt, wie die Earth Hour auch in den eigenen vier Wänden unterstützt werden kann. Zu finden ist dies unter: www.wwf.de

Warum sollten Sie mitmachen?

Viele kleine Aktionen setzen ein großes Zeichen, denn Klimaschutz geht nur gemeinsam.

Bei Rückfragen und Anmerkungen zum Thema Klimaschutz ist erste Ansprechpartnerin in der Stadtverwaltung Vlotho die Klimaschutzmanagerin Carina Heyer; telefonisch erreichbar unter Telefon 05733 924-145 oder per E-Mail unter c.heyer@vlotho.de.

Das Ergebnis des Fahrradklima-Test 2020/2021 ist da: Vlotho steigt im Ranking auf

Mit Fragebogen haben rund 230.000 Teilnehmer*innen vom 1. September bis 30. November 2020 bundesweit beurteilt, ob sie sich sicher fühlen, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind oder ob genug gegen das Parken auf Radwegen und Radfahrstreifen unternommen wird. Insgesamt wurden 1.024 Orte in ganz Deutschland bewertet. „Macht Radfahren in Deiner Stadt Spaß oder ist es Stress?“

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index der Radfahrenden in Deutschland, fand im Jahr 2020 insgesamt zum neunten Mal statt und ist eine der größten Befragungen zum Radfahrklima weltweit. Die Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests ermöglichen Städten und Gemeinden eine Standortbestimmung zu ihrer Fahrradfreundlichkeit. Identifizierte Stärken und Schwächen im Vergleich zu anderen Orten können für gezielte Maßnahmen und Programme genutzt werden. Für Kommunen haben sich die Ergebnisse als Orientierungshilfe bewährt. Die Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests geben auch Verkehrsplaner*innen und politisch Verantwortlichen lebensnahe Rückmeldungen zum Erfolg ihrer Radverkehrsförderung und nützliche Hinweise für Verbesserungen.

Im Städteranking der Ortsgrößenklasse unter 20.000 Einwohner*innen belegt die Stadt Vlotho mit einer Gesamtbewertungsnote von 3,58 den 104. Platz von insgesamt bundesweit 418 Städten dieser Größenordnung, die teilgenommen haben. Im Vergleich zum letzten Fahrradklimatestergebnis aus dem Jahr 2018 liegt somit für Vlotho eine leichte Verbesserung der Note um 0,15 bis 0,3 Notenstufen vor. „Vlotho schließt den aktuellen Fahrradklima-Test mit einer Note von 3,58 ab. Das bedeutet, dass es eine Verbesserung zu 2018 gibt und im Vergleich zu anderen Städte der gleichen Größe befindet sich Vlotho im oberen Viertel. Das Ergebnis kann sich also sehen lassen. Aber natürlich wird weiter an dem Ausbau des Radverkehrs gearbeitet“, so die Klimaschutzmanagerin der Stadt Vlotho, Carina Heyer.

Alle Informationen zum aktuellen Fahrradklima-Test sowie die Ergebnisse finden Sie hier. Rückfragen beantwortet gerne die Klimaschutzmanagerin der Stadt, Frau Carina Heyer unter C.Heyer@Vlotho.de oder unter der Telefonnummer 05733/924-145.

Radwegekonzept - Kernstadt Vlotho

Die Stadt Vlotho hat ein Radwegekonzept für die Kernstadt in Auftrag gegeben. Dabei sollten neben der Innenstadt insbesondere der Bahnhof, der Hafen, die Burg, die beiden weiterführenden Schulen und der Weser-Radweg (Hauptroute und Alternativroute) in die Betrachtung mit einbezogen werden.

Das Konzept zeigt konkreten Handlungsbedarf und Optimierungsmöglichkeiten an regionalen als auch an überregionalen Wegen auf (Gefahrenstellen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht).

Es beinhaltet ebenso konzeptionelle Überlegungen im Hinblick auf neue zusätzliche Routen zur Erweiterung des Netzes, bzw. Verbesserung bestehender Trassenverläufe. Dabei wurde sowohl der Alltagsradverkehr, mit direkten und zügigen Verbindungen, als auch der Freizeitverkehr, der die touristischen Ziele miteinander verbindet, berücksichtigt.

Perspektivisch wird auf Aspekte wie „Fahrradfreundliche Kommune“, Radschnellwege und Fahrradstraßen eingegangen. Dabei werden die neuen Fahrzeugtypen wie E-Bike und Pedelec sowie die Auswirkungen auf die Zukunft berücksichtigt. Dieser Bericht fasst die Ergebnisse mit Stand Dezember 2020 zusammen.

Erstellt wurde das Konzept durch die Ge-Komm GmbH. Es wird in den zuständigen Ausschüssen der Stadt Vlotho weiter beraten.

Hier geht es zur digitalen Karte des Radwegekonzeptes.

Erster Ansprechpartner bei der Stadt Vlotho zum Thema Radwegekonzept ist Mobilitätsmanager Udo Pühmeyer, Telefon 05733 913189, E-Mail u.puehmeyer@vlotho.de.

Müllsammelaktion am 13.03. - Die Bilder

Vielen Dank an alle fleißigen Helferlein - und danke an alle, die uns so fleißig Fotos zugesandt haben!

Pflanze eine Blume-Tag

Der Frühling kommt und es wird wärmer. Wir können uns an der bunten Pracht an Krokussen, Schneeglöckchen und Co. in unseren Gärten und Grünflächen erfreuen. 

Das heutige Wetter und das der nächsten Tage bietet sich zwar nicht unbedingt an, seine Zeit auf dem Balkon oder im Garten zu verbringen, aber vielleicht entdeckt man bei einem Blick aus dem Fenster doch die eine oder andere Blume oder möchte vielleicht auch selbst eine pflanzen.

Wie wäre es da zum Beispiel mit einer schönen Blumenwiese, die auch von Insekten genutzt werden kann? Nutzen Sie dafür heimische Pflanzen, da diese auch heimische Arten wie Schmetterlinge, Bienen und Co. anziehen. Für Schmetterlinge eigenen sich zum Beispiel Wilde Möhre, die auch an vielen Wegrändern blüht, oder auch der Natternkopf, der zum Beispiel gerne vom Schwalbenschwanz und Distelfalter aufgesucht wird. Möchten Sie, dass sich Hummeln in Ihrem Garten wohlfühlen, eignet sich der Ackerrittersporn, der sich besonders häufig an Ackerwegrändern finden lässt oder auch die Große Fetthenne, an welcher Sie sich aufgrund der Mehrjährigkeit der Pflanze nicht nur einen Sommer lang freuen können. Von Bienen, aber auch von Hummeln und Schmetterlingen werden gerne Wiesen-Flockenblumen angenommen, die aufgrund ihrer Blütezeit bis in den Herbst als Nahrungsquelle genutzt werden kann.

Weitere Blumenarten für Biene, Hummel und Co. finden Sie unter: Wildblumen für Insekten - NABU Hamburg

Heute ist Internationaler Energiespartag!

Heute am 05.03.2021 ist der Internationale Energiespartag: Sowohl aus ökologischen als auch aus wirtschaftlichen Gründen lohnt sich ein Blick auf den eigenen Energieverbrauch.

Bei der Anschaffung neuer Elektrogeräte schauen viele Verbraucher*innen bereits auf das Energieeffizienz-Label. Dabei fällt die Unterscheidung zwischen A+ und A+++ schwer. Um diese Energieeffizienz-Klassen verständlicher zu gestalten, gibt es ab dem 01.03.2021 ein neues EU-Energielabel. Die wichtigste Änderung: Effizienz-Klassen von A bis G. Außerdem gibt es nun einen QR-Code, der Smartphone-Besitzer*innen zu weiteren Informationen führt.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat das neue EU-Energielabel kurz erklärt:

Die Umstellung wird jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen. Im ersten Schritt werden folgende Elektrogeräte umgestellt:

  • Kühlgeräte inklusive Weinlagerschränke
  • Geschirrspüler
  • Waschmaschinen und Waschtrockner
  • Elektronische Displays inklusive Fernsehgeräte
  • Lichtquellen

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage für die EU-Energielabel oder auf der Homepage des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Sollten Sie darüber hinaus Fragen zum Energiesparen oder zum Klimaschutz haben, wenden Sie sich gerne Klimaschutzmanagerin Carina Heyer unter 05733/924-145 oder c.heyer@vlotho.de.

Tag des Artenschutzes 2021

Die sogenannten Roten Listen informieren über alle Artengruppen der Tiere, Pflanzen und Pilze und bieten somit einen Überblick über die Gefährdung der heimischen Arten. Sie zeigen auf, wo dringender Handlungsbedarf besteht, aber auch in welchen Bereichen ein erhöhter Bedarf an Forschung und Monitoring besteht. Gleichzeitig tragen sie aber auch dazu bei, den Gefährdungsgrad der heimischen Flora und Fauna einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen und stellen damit ein wichtiges Instrument zur Förderung der öffentlichen Umweltbewusstseinsbildung dar.

Insgesamt liegen in Deutschland für etwa 60 Artengruppen Rote Listen vor, die jeweils von Expertengruppen erstellt werden. In den Listen sind nicht nur die gefährdeten Arten aufgelistet, sondern alle Arten der jeweiligen Gruppe. Aufgrund von auftretenden Schwankungen der Populationen und somit der Gefährdung der Arten werden die Roten Listen etwa alle zehn Jahre nach einem festgelegten Verfahren aktualisiert. Dabei wird zunächst eine Checkliste erstellt, die alle in Deutschland nachgewiesenen Arten und Unterarten enthält. Zudem wird in diesem Schritt vermerkt, ob es sich um einheimische Arten handelt oder um Neobiota, also Arten, die sich durch den Einfluss des Menschen in Deutschland etabliert haben. Im nächsten Schritt werden alle verfügbaren Bestandsdaten gesammelt sowie in einem dritten Schritt die Gefährdungsanalyse durchgeführt, in welcher die Arten in eine der zehn Gefährdungsstufen auf Grund der vorhergehenden Bestandsanalysen eingeordnet werden. Diese reichen von „ausgestorben“ über „gefährdet“ bis „ungefährdet“.

Doch wie sieht die Situation aus? Wie viele Arten werden als gefährdet eingestuft? Wird beispielsweise die Rote Liste der Brutvogelarten Deutschlands angesehen, wird deutlich, dass lediglich die Hälfte aller Brutvogelarten als ungefährdet eingestuft wird. 

Der Kiebitz wird als Feldvogelart beispielsweise als stark gefährdet eingestuft, da sein Gelege auf landwirtschaftlichen Flächen oftmals durch die Bewirtschaftung zerstört wird. Ronja Post hatte Glück und konnte diesen Kiebitz im letzten Jahr fotografieren.

Auch das Rebhuhn, welches in Vlotho nachgewiesen wurde, findet sich auf der Roten Liste unter der Kategorie „stark gefährdet“ wieder. Selbst der Feldhase und der Feldhamster gehören mittlerweile zu den gefährdeten Arten.

Die Roten Listen stellen zwar die Gefährdung der Arten in den Vordergrund, bieten aber auch einen Überblick über die Vielfalt der Arten, die Deutschland beherbergt. Diese zeigen uns, wo Handlungsbedarf ist und welche Arten besonderen Schutz benötigen.

Weitere Informationen zu den Roten Listen gibt es unter https://www.rote-liste-zentrum.de/ - hier können Sie auch die Artensuchmaschine nutzen, um gezielt Gefährungsdaten sowie Bestände aus den bundesweiten Roten Listen der Tiere, Pflanzen und Pilze Deutschlands zu suchen. Alternativ informiert Sie auch gerne unsere Umweltbeauftragte Ronja Post (05733 924-429 / r.post@vlotho.de).

Internationaler Tag der Eisbären - Warum ist Klimaschutz auch Schutz der Eisbären?

Am 27. Februar ist der Internationale Tag des Eisbären.

Der Eisbär steht wie kein anderes Tier für die Auswirkungen des Klimawandels. Durch die Erderwärmung schmilzt das Packeis in der Arktis und damit auch der Lebensraum der Eisbären. Wie groß jedoch die Auswirkungen wirklich sind, wurde 2020 deutlich.

Seit 42 Jahren war die Menge an Packeis in der Arktis nur 2012 niedriger. Die Erderwärmung ist besonders in der Arktis zu spüren. Im Vergleich: Die durchschnittliche Temperatur der Erde hat sich zur vorindustriellen Zeit um 1°C erhört, die in der Arktis bereits um 5°C.

„Das Eis wird nicht nur immer weniger, sondern auch immer schneller immer weniger.“ (WWF)

Daher wurden die Prognosen zur Polkappenschmelze angepasst und das Ergebnis ist, dass voraussichtlich nicht 2050, sondern schon im Sommer 2035 die Arktis eisfrei sein wird. Da sich der Eisbär von Robben ernährt, fehlt damit auch die Lebensgrundlage. Derzeit wird der Bestand auf etwa 22.000 bis 31.000 Eisbären geschätzt, jedoch könnte dieser bis 2050 um ein Drittel sinken. Den Eisbären bleibt kaum Zeit sich an die länger werdenden und wärmeren Sommer anzupassen. Daher können Eisbären nur überleben, wenn sie sich auf das Festland zurückziehen und dort auch andere Nahrungsquellen suchen. Nur durch die Begrenzung der globalen Erderhitzung auf 1,5 Grad Celsius, kann der Lebensraum der Eisbären erhalten werden.

Die Klimafolgen sind jedoch nicht nur in der Arktis, sondern auch in Deutschland zu spüren: häufigere Dürren im Sommer, weniger Regen im Winter und gleichzeitig mehr Extremwetterereignisse wie Starkregen.

Klimaschutzmanagerin Carina Heyer hat jedoch Hoffnung: „Jetzt haben wir noch die Möglichkeit die Folgen rückgängig zu machen. Deswegen beschäftigen wir uns nicht nur mit dem Klimaschutz, sondern auch mit der Anpassung an die Klimafolgen.“

Sollten Sie zu Folgen des Klimawandels oder zu anderen Themen aus dem Bereich Klimaschutz Fragen haben, wenden Sie sich gerne an Carina Heyer, Klimaschutzmanagerin, unter 05733 924-145 oder per E-Mail an c.heyer@vlotho.de.

Naturnahe Grünpflege in Vlotho

Die aktuellen Wetterverhältnisse machen Lust auf Frühling. Milde Temperaturen lassen bereits die ersten Frühjahrsblumen wie Narzissen und Krokusse in Vlotho erblühen.

Im Sommer können wir uns schließlich wieder an blühenden Wiesen und Wegrändern erfreuen. Besonders in den letzten Jahren sind in Vlotho viele dieser „Blühstreifen“ entstanden und auch andere Grünflächen werden deutlich weniger gemäht als in den vorherigen Jahren. Warum das so ist, weiß Vlothos Umweltbeauftragte Ronja Post, denn:

„Was auf den ersten Blick vielleicht sogar ungepflegt aussehen mag, zeigt auf den zweiten Blick eine große Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren.“ Denn so können sich auf nährstoffarmen Standorten wie Magerrasen eine Vielzahl anderer Pflanzen ansiedeln als auf den weit verbreiteten Fettwiesen, die ein weniger großes Artenspektrum an Pflanzen beherbergen. Doch nicht nur seltene Blumen profitieren von den Standorten, sondern auch Insekten wie Bienen und Schmetterlinge, welche die Wiesen für den Nahrungserwerb verwenden können.

"Damit eine große Artenvielfalt ermöglicht werden kann, spielt das richtige Mähverhalten eine entscheidende Rolle", erklärt Ralf von der Marwitz (Vlothoer Wirtschaftsbetriebe). In Anlehnung an das „Haarer Modell“, in dessen Rahmen über 50 Blumenwiesen angelegt wurden sowie ein Konzept für die Mahd der Flächen ausgearbeitet wurde, hat auch der Vlothoer Bauhof mit einer Änderung des Mähverhaltens begonnen. Dadurch will sich die Stadt Vlotho stärker für eine noch gesündere Pflanzen- und Tiervielfalt einsetzen. Zukünftig sollen weitere Flächen deshalb weniger gemäht und die Mahd anschließend aufgesammelt werden. Das Aufsammeln der Mahd ist entscheidend für das langfristige ökologische Potential der Flächen sowie deren Renaturierung. Ansonsten sind die Flächen einem zu hohen Nährstoffeintrag ausgesetzt, welcher eine weitere Abmagerung der Flächen verhindern und langfristig die selteneren Blühpflanzen verdrängen würde und somit wieder Platz für artenärmere Standorte bieten würde.

In Vlotho existieren derzeit bereits 725 m², die mit unterschiedlichen Blumenmischungen besät wurden. Dazu zählen zum Beispiel die Rasenfläche am Rathaus oder die Blumenwiese am Parkplatz in der Buhnstraße, welche vom Bauhof gepflegt werden.

15. Februar - Tag des Regenwurms

In unseren Gärten, Komposthaufen und vielen Boden ein häufiger Gast: Der Regenwurm. Doch oftmals wird sein Vorkommen unterschätzt. In unseren Böden übernimmt dieser durch das Graben von Gängen die wichtigen Funktionen der Durchlüftung sowie des Wasserhaushaltes. Zudem ermöglicht der Regenwurm durch sein Fressverhalten sowie seine Ausscheidungen in tieferen Bodenschichten für die Anreicherung von organischem Material und Nährstoffen. Diese Nährstoffe sind insbesondere für Pflanzen wichtig.

„Wenn die Regenwürmer leiden, leidet der Boden und damit die Grundlage für unsere Landwirtschaft und Ernährung“, warnt Dr. Birgit Wilhelm, Landwirtschaftsreferentin beim WWF Deutschland.

Die Anzahl der Regenwürmer in Böden stellen einen Indikator für die Qualität des Bodens dar: Je mehr Regenwürmer sich also im Boden befinden, desto besser die Qualität. Denn Regenwürmer reagieren empfindlich auf Bodenverunreinigungen wie Pestizide, Schwermetalle und Chemikalien.

Doch insbesondere die landwirtschaftlichen Böden weisen geringe Regenwurmpopulationen auf. Dies ist vor allem bei Fruchtfolgen der Fall, die auf Mais-Monokulturen ausgerichtet sind. In diesen Böden finden sich maximal dreißig Tiere pro Quadratmeter. Durchschnittlich befinden sich in kleinstrukturierten Äckern 120 Exemplare sowie in ökologisch bewirtschafteten Äckern über 450 Regenwürmer pro Quadratmeter.

Eine geringe Anzahl an Regenwürmern in den Böden hat zur Folge, dass diese schlecht durchlüftet sind, wenig Wasser aufnehmen und führen können sowie weniger Humus bilden. Somit fällt die Ernte geringer aus, was wiederum zu mehr Einsatz von Pestiziden führt. Zusätzlich kann es bei starken Regenfällen schnell zu Hochwassern mit Schlammfracht führen, da die Böden nicht in der Lage sind, Wasser aufzunehmen.

Somit ist der Regenwurm nicht nur ein kleines Lebewesen in unserem Garten, sondern für unsere Böden und die Landwirtschaft unverzichtbar.

Mehr Informationen finden Sie hier: Mehr Würmer braucht der Boden (wwf.de) und Alles über das Bodentier Regenwurm lesen Sie hier! (boden-fachzentrum.de)

Umweltfreundlich streuen

In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen nochmal deutlich sinken, was auch zu Glätte vor unseren Haustüren führen kann.

Um das Ausrutschen zu vermeiden, greifen viele Leute zu Streusalz. Doch das herkömmliche Streusalz kann Pflanzen schädigen, die am Straßenrand wachsen. Zudem gelangt das Schmelzwasser in die Böden. Ist dieses mit Streusalz angereichert, erhöht sich der Salzgehalt in den Böden und kann langfristig dazu führen, dass Pflanzen schlechter Nährstoffe aufnehmen können und somit anfälliger für Krankheiten werden.

Doch es gibt auch salzfreie Streumittel, die aus Sand oder Kalkstein bestehen. Erkennbar sind diese an der Kennzeichnung mit dem Blauen Engel. Diese Alternative zu herkömmlichen Streusalz ist umweltfreundlich und verringert ebenfalls die Rutschgefahr.

Mehr Informationen erhalten Sie hier: Umweltbundesamt

Murmeltiertag - Raus aus dem Winterschlaf?

Heute ist Murmeltiertag! Jedes Jahr steht das Murmeltier am 02. Februar im Mittelpunkt. Wird der Winter uns noch etwas begleiten oder kann der Frühling beginnen? Dahinter steckt ein simples Prinzip: sieht das Murmeltier seinen eigenen Schatten, verkriecht es sich wieder im Bau und schläft noch für einige Wochen weiter. Wenn es seinen Schatten jedoch nicht sieht, ist der Winterschlaf vorbei.

Doch wie kommt es zu dieser Wettervorhersage? Der Schatten des Murmeltiers ist nur dann zu sehen, wenn es Lücken in der Wolkendecke gibt, wodurch die Tage und Nächte kälter sind. Bei einer geschlossenen Wolkendecke, wirkt diese wie eine Isolierung und die Temperaturen sind höher. Doch besonders genau sind diese Vorhersagen nicht.

„Besonders im Winter fällt es schwer sich vorzustellen, dass die Erde sich bereits um 1,2 Grad Celsius erwärmt hat“, meint Klimaschutzmanagerin Carina Heyer:

„Um das zu erklären, ist es wichtig den Unterschied zwischen Wettervorhersage und Klimavorhersage zu kennen. Wettervorhersagen beschreiben das Wetter für die nächsten Stunden oder Tage, also ob es regnet oder die Sonne scheint. Eine Klimavorhersage bezieht sich auf einen Zeitraum von einigen Wochen oder sogar Jahren. Diese Vorhersage beschreibt eine Tendenz, also wie viele Regentage es geben wird. Davon weiß das Murmeltier wahrscheinlich nichts. Ein Blick aus dem Fenster lässt jedoch erahnen, dass das Murmeltier langsam wach wird und uns vielleicht schon bald der Frühling kommt“.

Mehr Informationen dazu hat der Deutsche Wetterdienst für Sie zusammengefasst.

Bei Fragen zu Thema Klimaschutz wenden Sie sich gerne an Carina Heyer, Klimaschutzmanagerin der Stadt Vlotho, unter 05733 924-145 oder per E-Mail an c.heyer@vlotho.de.

Der Baum des Jahres 2021

Doch was macht diesen Baum eigentlich so besonders? Zum einen ist die europäische Stechpalme im Vergleich mit vielen anderen Bäumen immergrün. Das heißt, dass diese nicht wie die meisten anderen Bäume ihre Blätter im Herbst abwirft, sondern ganzjährig die Blätter trägt. Und zum Anderen kann die Stechpalme sowohl ein Baum als auch ein Strauch sein. Abhängig ist dies von den Lichtverhältnissen: Steht die Stechpalme an sonnigen Standorten und hat Platz zur Verfügung, kann diese eine Höhe von bis zu 15 Metern erreichen. Dies ist hauptsächlich in Gärten oder bei lichten Waldverhältnissen der Fall. In dichten Wäldern hingegen steht der Stechpalme weniger Licht zur Verfügung, weshalb diese eher in die Breite als in die Höhe geht.

Aufgrund des Namens und der immergrünen Blätter, könnte der Gedanke aufkommen, dass die Stechpalme keine heimische Art ist. Es konnte allerdings nachgewiesen werden, dass diese bereits seit zwei Millionen Jahren auf diesem Kontinent vorkommt und sowohl die wärmeren als auch die kälteren Perioden gut überstanden hat.

"Und spätestens alle Harry Potter –Fans werden bereits von ihr gehört haben: Denn sein Zauberstab besteht unter anderem aus dem Ast einer Stechpalme. Also ist die Stechpalme selbst aus der Zauberer-Welt nicht wegzudenken", lacht Ronja Post.

Weitere Informationen finden Sie unter www.baum-des-jahres.de

Bei Fragen zu den Themen Umwelt und Abfall, steht Ihnen Frau Post (Telefon: 05733 924-429 / r.post@vlotho.de) gerne zur Verfügung.

CO2-Bilanz leichtgemacht

Die Stadt Vlotho erstellt derzeit im Rahmen des Integrierten Klimaschutzkonzeptes eine Energie- und Treibhausgasbilanz. Diese Bilanz ist die Grundlage für Klimaschutzziele und die daraus folgenden Maßnahmen zum Klimaschutz. Dabei werden Handlungsfelder wie z. B. Mobilität, Strom und Wärme im Gesamten betrachtet.

Für den privaten Bedarf gibt es ebenfalls Möglichkeiten in Form eines CO2-Rechners eine eigene Bilanz zu erstellen. Auch das Umweltbundesamt bietet einen CO2-Rechner, der z. B. Heizen und Strom, Wohnen, aber auch Ernährung und Konsum erfasst. Außerdem kann man dieses Rechentool mit einem eigenen Klimaschutz-Szenario erweitern, um Einsparpotenziale und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Sowohl die Energie- und Treibhausgasbilanz für die Stadt Vlotho als auch die individuelle CO2-Rechnung stellen einen groben Überblick über den IST-Zustand. Wichtiger als die Bilanz sind jedoch die Maßnahmen zum Klimaschutz. Da verweist der CO2-Rechner auf ein umfangreiches Portfolio des Umweltbundesamtes.

Die Stadt Vlotho möchte mit dem Integriertem Klimaschutzkonzept vorangehen und jeder kann einen Teil dazu beitragen, denn Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe.

Sollten Sie zu dem CO2-Rechner oder zu anderen Themen aus dem Bereich Klimaschutz Fragen haben, wenden Sie sich gerne an Carina Heyer, Klimaschutzmanagerin der Stadt Vlotho, unter 05733/924-145 oder per E-Mail an c.heyer@vlotho.de.

Die EnergieAgentur NRW erklärt die wichtigsten Bestandteile und Erkenntnisse einer kommunalen CO2-Bilanz:

Gemeinsam schnippeln! Freitagabend-Tipp von unserer Umweltbeauftragten Ronja Post

Die Probleme unseres Lebensmittelsystems bestehen trotz Pandemie weiter! Mit der Schnippeldisko wird auch in diesem Jahr wieder ein Zeichnen für ein besseres, sauberes und faires Lebensmittelsystem gesetzt und das ganze DIGITAL!

Wer heute Abend keine Lust auf alleine kochen und einen anschließenden Film hat, für den oder die hat unsere Umweltbeauftragte Ronja Post einen Geheim-Tipp: „Nehmen Sie heute Abend an der Schnippeldisko teil!“

Normalerweise findet diese jedes Jahr in Berlin statt und ist der Auftakt zur „Wir haben es satt!-Demo, die eine Wende der Agrarpolitik fordert. Doch auch diese beiden Veranstaltungen sind vom Lockdown betroffen. An der Schnippeldisko kann aber trotzdem teilgenommen werden, ganz ohne dafür extra nach Berlin fahren zu müssen. Denn diese findet heute als Live-Stream auf Youtube statt.

Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Die Frage beantwortet uns Ronja Post: Die Slow Food Youth Deutschland sowie deren Partnerorganisationen setzen sich für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln und gegen die Verschwendung dieser ein. Daher wird dieser Live-Stream begleitet von Interviews mit Menschen, die sich für einen besseren und faireren Umgang mit Lebensmitteln in Deutschland einsetzen. Nebenbei könnt ihr natürlich selbst kochen oder einfach nur zuhören. Denn das Ganze wird begleitet von DJ-Musik.“

Mit der diesjährigen Schnippeldisko beteiligt sich SFY an der internationalen Kampagne Our Food Our Future, die junge Menschen zu politischem Engagement für ein zukunftsfähiges und faires Lebensmittelsystem ermutigen will.

Der Live-Stream startet um 18:00 Uhr und um 22 Uhr zu Ende sein. Hier kommt ihr direkt zum Live-Stream.

Weitere Infos gibt es hier.

Die Stunde der Wintervögel

Haben Sie Ihr Vogelhäuschen schon aufgestellt und Meisenknödel an die Bäume gehängt? Kohlmeise, Amsel und Co. nehmen das gerne zum Anlass um Ihrem Garten einen Besuch abzustatten. Doch welche Vögel sind wirklich in Ihrem Garten zu sehen?

Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit und setzen Sie sich hinters Fenster und beobachten, welche Vögel sich in Ihrem Garten aufhalten. Vom 8. bis 10. Januar ist die „Stunde der Wintervögel“. Bereits zum elften Mal ruft der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) dazu auf, bundesweit für eine Stunde die Vögel im Garten, auf dem Balkon, am Futterhäuschen oder im Park zu zählen.

Im Fokus stehen dabei insbesondere die verbreiteten Vögel wie Spatzen, Rotkehlchen, Meisen und Finken. Auch wenn Sie noch nicht allzu vertraut mit der Vogelwelt in Ihrem Garten sein sollten, können Sie mitmachen. Der NABU bietet auf seiner Homepage 35 Steckbriefe zur Bestimmung von Wintervögeln an. Die Zählhilfe zum Ausdrucken sowie weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des NABU.


Auf Vogelsafari im Vlothoer Kurpark

„Leisten Sie mit Ihrer Beobachtung und den übermittelten Daten einen wichtigen Beitrag zur Forschung und machen Sie mit!“, ruft Vlothos Umweltbeauftragte Ronja Post auf und hat gleichzeitig noch einen Tipp fürs Wochenende parat: „Wie wäre es mit einem Ausflug in unseren Kurpark, um dort die Vögel zu beobachten?

Das ganze Jahr über sind dort zahlreiche Vögel zu sehen. Gerade jetzt im Winter freuen sich die Vögel auch über Futter, da im Winter oftmals nicht ausreichend Nahrung zur Verfügeng steht. Im Kurpark dürfen Sie auch gerne Meisenknödel an die Bäume hängen, um die Vögel zu unterstützen.

Das Streuen von Körnern, Samen und Ähnlichem sollte aufgrund von Ratten, die dies ebenfalls gerne als Nahrungsquelle nutzen, unterlassen werden.“

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Bei Fragen zu den Themen Umwelt und Abfall steht Ihnen Frau Ronja Post gerne zur Verfügung -Telefon: 05733 924-429 oder E-Mail: r.post@vlotho.de

Tag des Vogels am 5 Januar 2021

Werfen wir zunächst einen Blick in Ihren Garten: Um ein reichhaltiges Nahrungsangebot vorweisen zu können, bieten sich vor allem einheimische Sträucher, Bäume und Stauden an. Denn unterschiedliche Pflanzen erhöhen das Angebot an Samen und Früchten und ziehen somit auch unterschiedliche Vögel an. Besonders beliebt ist als heimische Art zum Beispiel die Eberesche: Insgesamt 63 Vogelarten konnten an dieser Baumart gezählt werden. Weitere Bäume die als gute Nahrungsquelle dienen, sind zum Beispiel der Birnenbaum, der schwarze Holunder und der Weißdorn. Im Herbst können Sie die herabfallenden Blätter ruhig liegen lassen. Im Laub befinden sich viele Insekten, die von den Vögeln gerne angenommen werden.

Im Sommer bieten sich zudem auch Stauden an, die viele Insekten anlocken. Auch im Winter können diese als Nahrungsquelle dienen, wenn diese erst spät zurückgeschnitten werden, da viele Samen an den Samenständen verbleiben. Als Arten bieten sich zum Beispiel Flockenblumen, Mädesüß und Natternkopf an, erklärt Post.

Doch nicht nur in Ihrem Garten können Sie etwas für die Vögel tun. Auch Ihr Balkon bietet gute Möglichkeiten. Dort können Sie zum Beispiel eine Vogeltränke aufstellen oder Kräuter wie Thymian oder Basilikum und Stauden wie Sonnenblumen und Astern aufstellen. Ebenfalls beliebt ist ein Sandbad zur Gefiederpflege. Dieses am besten an einer geschützten und sonnigen Stelle platzieren. Vor allem Spatzen nutzen gerne ein Sandbad.

Weitere Informationen zu Vögeln auf Balkon und Garten finden Sie hier:

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/trends-service/diy-rezepte/26388.html

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/tiere/voegel/22389.html

Und am kommenden Wochenende ist wieder die Stunde der Wintervögel! Machen Sie mit uns zählen Sie eine Stunde lang am 8.,9. Oder 10. Januar die Vögel in Ihrem Garten. Hier können Sie mitmachen!

Wenn Clubkultur und Naturkunde verschmelzen - Ein Streaming-Tipp unserer Umweltbeauftragen Ronja Post

„Was haben Clubkultur und Biodiversität gemeinsam?“ fragt Vlothos Umweltbeauftragte Ronja Post. Die Antwort: „Beide Systeme verbindet eine Einmaligkeit, Vielfältigkeit und Zerbrechlichkeit. Letzteres ist insbesondere in diesem Jahr deutlich geworden“. Wie die Verschmelzung von Clubkultur und Naturkunde aussieht, gibt es am 19. Dezember 2020, von 19:00 bis 21:30 Uhr auf Youtube zu sehen.

Doch wie genau kann man sich den „Sound der Biodiversität“ jetzt vorstellen? Diese Frage hat sich auch Dominik Eulberg, ein Naturwissenschaftler und Musikproduzent gestellt und hat für das Naturkunde Museum Berlin ein Live-Set erstellt. Dieses ist auf eine digitale Museumstour durch die Ausstellungsräume des Museums zugeschnitten. Dabei wird auch die Forschungssammlung gezeigt, die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. In Eulbergs Livestream versucht er die Atmosphäre jedes Raumes aufzufangen und diese in elektronischen Klängen widerzuspiegeln. Somit soll ein Bewusstsein für die Biodiversität und die Clubkultur geschaffen werden.

Zu sehen ist der Live-Stream am Samstag, dem 19. Dezember von 19:00 bis 21:30 Uhr auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=QjqO6W7zU8A

Weitere Informationen zu „The Sound of Biodiversity“ finden Sie hier: Museum für Naturkunde Berlin

In inhaltlicher Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern Deutsche Wildtier Stiftung, NABU und Voelkel Naturkostsäfte wurden aktuelle Studien, Schutzprogramme und weitere Maßnahmen zusammengetragen, die in den Stream einfließen. Durch die gegenseitige Unterstützung wurde wertvolles Wissen gebündelt, und im Sinne von "united" - "vereint", das gemeinsame Ziel transportiert: Der Erhalt der Artenvielfalt und natürlicher Lebensräume, sowie die Begeisterung für und den Schutz derselben zu erreichen.

Nach dem Zusammenspiel aus Museumstour und Live-Set folgt ein einstündiger Talk zwischen der Wissenschaftlerin Dr. Kim Mortega und Dominik Eulberg, in dem sie über die Systemrelevanz von Kunst und Clubkultur, über das Humboldtsche Bildungsideal, das Museum im Wandel der Zeit und über den Zustand der heimischen Biodiversität sprechen. Sie zeigen auf, weshalb die Vermittlung und Sensibilisierung durch Kunst notwendig und warum die Biodiversität eine Überlebensversicherung für uns und kommende Generationen ist. “Die interdisziplinäre Kooperation mit Dominik Eulberg und United We Stream und dieses neue Streaming Format ist ein weiterer Schritt in Richtung einer sozial-ökologischen Transformation”, so Dr. Kim Mortega.

Ein starkes Team für den Umwelt- und Klimaschutz in Vlotho

Klima- und Umweltschutz werden in Vlotho großgeschrieben. Beide Bereiche sind eng miteinander vernetzt und werden künftig im Bereich der Stadtplanung bei der Stadt Vlotho angesiedelt sein: Der bisherige Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Planung und wird in die zwei neuen Gremien „Klimaschutz, Umwelt und Abfall“ sowie „Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung“ aufgeteilt, wie Bereichsleiter Michael Fißmer erklärt. Mit Carina Heyer und Ronja Post gibt es jetzt frischen Wind in Sachen Umwelt- und Klimaschutz.

Die Klimaschutzmanagerin

Seit dem 1. Oktober 2020 ist sie dabei: Die 26-jährige Carina Heyer ist Vlothos neue Klimaschutzmanagerin. Sie kommt aus Bochum und hat dort den Masterstudiengang "Nachhaltige Entwicklung" absolviert.

Der erste Schritt eines erfolgreichen Klimaschutzmanagements ist die Erarbeitung einesKlimaschutzkonzeptes mit konkreten Klimaschutzmaßnahmen, wie Frau Heyer weiß:

„Die Stadt Vlotho hat sich den Klimaschutz zur Aufgabe gemacht und möchte im Rahmen eines Klimaschutzkonzeptes herausfinden, welche Chancen sich in Vlotho ergeben. Dafür sind nicht nur Energie- und Treibhausgasbilanzen und Potenzialanalysen wichtig, sondern besonders der Maßnahmenkatalog steht im Mittelpunkt. Dies betrifft verschiedene Handlungsfelder wie Mobilität und Energieversorgung. Bereits nächstes Jahr werden die ersten Maßnahmen umgesetzt. Das Ziel dieser Maßnahmen ist es, den Ausstoß an Treibhausgasen deutlich zu senken, aber sie sollen auch realistisch sein.“

Daher freut sie sich immer über Ideen, Anregungen und Kritik, denn jeder kann und soll die Möglichkeit haben sich an dem Prozess zu beteiligen. „Klimaschutz kann man nicht im Alleingang machen. Dafür brauchen wir ein Team und wer mitmachen möchte, kann sich jederzeit bei mir melden.“

Die Stelle der Klimaschutzmanagerin wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert und ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Anschließend kann die Stadt einen Verlängerungsantrag stellen, um das Klimaschutzkonzept umzusetzen.

Die Umweltbeauftragte

Ebenfalls neu in der Stadtverwaltung ist die 24-Jährige Ronja Post, die sowohl einen Bachelor als auch einen Masterabschluss in Geografie mitbringt. Frau Post tritt die Nachfolge der ehemaligen Umweltbeauftragten Elisabeth Ruhland, die nach 30 Jahren nun im Ruhestand ist, an. Die Schwerpunkte ihres Studiums legte die Detmolderin auf die Themen „Gewässerschutz“ und „Biodiversität“, passend für die wichtigen Aufgaben, die Frau Post bei der Stadt Vlotho übernimmt:

„Ich bin für die Bereiche Umwelt, Gewässer und Abfall zuständig. Ich kümmere mich zum Beispiel um die Unterhaltung der Gewässer in Vlotho, damit diese immer in einem ökologisch guten Zustand sind. Auch eine wichtige Aufgabe ist die Umwelt- und Abfallberatung, bei welcher sich die Bürger*innen gerne mit Fragen, die beispielsweise die Baumschutzsatzung oder die Anmeldung von Mülltonnen betreffen, an mich wenden können. Gerade im Zusammenspiel mit dem Klimawandel ist es auch wichtig die Biodiversität vor Ort zu erhalten und zu steigern.“

Wir wünschen Ronja Post (links) und Carina Heyer (rechts) einen guten Start und freuen uns auf eine tolle und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Wie fahrradfreundlich ist unsere Stadt - in Zeiten von Corona?

27. November 2020

Vlotho fehlen nur noch 16 Stimmen beim Fahrradklima-Test 2020

Nur noch bis Montag läuft der Fahrradklima-Test 2020, den wir alle zwei Jahre als ADFC zusammen mit dem Bundesverkehrsministerium starten.

Hier geht's zur Online-Umfrage: http://www.fahrradklima-test.adfc.de

Der Stadt Vlotho fehlen nur noch wenige Stimmen, um die erforderlichen mindestens 50 Bewertungen zu erhalten. Die sind wichtig, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten und überhaupt in die Auswertung zu kommen. Unterstützen Sie jetzt mit Ihrer Beteiligung, einfach klicken und mitmachen.

Hier ein Videoclip zum Endspurt beim Fahrradklima-Test 2020 bei Twitter.


Seit September ist die große Online-Umfrage zum ADFC-Fahrradklima-Test 2020 gestartet. Alle zwei Jahre fragt der Fahrradclub ADFC mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Radfahrenden in ganz Deutschland, wie es um die Fahrradfreundlichkeit der Städte und Gemeinden bestellt ist.

Der diesjährige Themenschwerpunkt ist das Radfahren in Zeiten von Corona.

Rebecca Peters, stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende, sagt: „Corona hat auf einen Schlag viele Menschen zum Radfahren gebracht, die das noch nie oder lange nicht mehr gemacht haben. Uns interessiert sehr, wie diese Neuaufsteiger das Radfahren wahrnehmen. Macht es Spaß? Ist es Stress? Was muss verbessert werden? Die Einschätzungen der routinierten Radfahrerinnen und Radfahrer sind natürlich genauso wichtig. Je mehr Leute beim ADFC-Fahrradklima-Test mitmachen, desto besser! Je vielstimmiger die Rückmeldungen sind, desto klarer kann eine Kommune einschätzen, wo sie noch besser und einladender zum Radfahren werden kann.“

Es stellt sich die Frage: Wie fahrradfreundlich ist unsere Stadt Vlotho?

Noch bis 30. November 2020 kann man auf www.fahrradklima-test.adfc.de an der Online-Umfrage des ADFC teilnehmen. Bei den 27 Fragen geht es darum, ob man sich auf dem Rad sicher fühlt, wie gut die Radwege sind und ob die Stadt in Zeiten von Corona das Fahrradfahren besonders fördert. Damit fundierte Ergebnisse erzielt werden können, müssen für Vlotho mindestens 50 Teilnahmen vorliegen. Zu dem Umfragebogen gelangen Sie unter folgendem Link. Es besteht auch die Möglichkeit den Umragebogen als PDF downzuloaden.

Der ADFC-Fahrradklima-Test findet zum neunten Mal statt – seit 2012 im Zwei-Jahres-Rhythmus. Möglich gemacht hat das eine Förderung des Bundes-ministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Die Zahl der Teilnehmenden hat sich seither immer weiter gesteigert – 2012 waren es 80.000, im Jahr 2018 haben schon mehr als doppelt so viele Menschen bei der Umfrage mitgemacht. 683 Städte und Gemeinden haben es 2018 in die Wertung geschafft, von Aachen bis Zwickau. Dabei hatte die Stadt Vlotho im Ranking der Kommunen bis 20.000 Einwohner*innen von 186 teilnehmenden Städten und Gemeinden den 86. Platz belegt.

Auszeichnung der fahrradfreundlichsten Städte im Frühjahr 2021

Die Ergebnisse des ADFC-Fahrradklima-Tests 2020 werden im Frühjahr 2021 in Berlin vorgestellt. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben. Das Städteranking und die detaillierte Notenvergabe der Radfahrenden haben sich als wichtiges Zufriedenheitsbarometer für fahrradfreundliche, lebenswerte Städte etabliert. Beim ADFC-Fahrradklima-Test 2018 lagen Bremen, Karlsruhe, Göttingen, Bocholt, Baunatal und Reken jeweils in ihrer Größenklasse vorn.

„Ich bin zuversichtlich, dass wir in Vlotho mindestens 50 Teilnehmer*innen finden, die am diesjährigen Fahrradklima-Test des ADFC teilnehmen“, so der Mobilitätsbeauftragte der Stadt Vlotho, Udo Pühmeyer. „Ziel sollte es sein, dass wir uns im Ranking der kleineren Kommunen im Vergleich zu 2018 verbessern; und vielleicht erhalten wir ja auch eine Auszeichnung, wenn sich in den kommenden acht Wochen eine Vielzahl von fahrradfreudigen Vlothoer*innen beteiligen. Ich würde mich darüber sehr freuen!“

Bei Rückfragen steht allen Interessierten Herr Udo Pühmeyer entweder telefonisch unter 05733 / 9131-89 oder per E-Mail unter u.puehmeyer@vlotho.de gerne zur Verfügung.

Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Vlotho

Im Rahmen des fortschreitenden Klimawandels ist jede Kommune gefragt, im Klimaschutz aktiv zu werden. Somit beteiligt sich auch die Stadt Vlotho an der Erarbeitung und Umsetzung von Klimaschutzzielen für die Kommune. Um das zu erreichen, wird ab September 2020 bis Ende August 2022 zunächst ein Integriertes Klimaschutzkonzept erstellt, welches den Ist-Zustand der Stadt Vlotho darstellt und auf Grundlage dessen werden Maßnahmen für folgende Bereiche erarbeitet:

  • Flächenmanagement
  •  private Haushalte
  • Beschaffungswesen
  •  erneuerbare Energien
  • Anpassungen an den Klimawandel
  • Gewerbe, Dienstleistungen und Handel
  • Eigene Liegenschaften
  • Mobilität
  • Wärme- und Kältenutzung
  • IT-Infrastruktur

Im Anschluss an die Erarbeitung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes erfolgt die Umsetzung der darin beschriebenen Maßnahmen. Da Klimaschutz als Querschnittsaufgabe alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens miteinschließt, sind die Ideen und Anregungen aller Bürgerinnen und Bürger für ein klimafreundliches Vlotho ebenfalls gefragt und sollen Berücksichtigung finden.


Das Erstellen des Integrierten Klimaschutzkonzepts sowie die anschließende Umsetzung wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), vertreten durch den Projektträger Jülich (PTJ), gefördert (Förderkennzeichen: 03K13775).

https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen.

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Carina Heyer telefonisch unter 05733 924-145 oder per E-Mail c.heyer@vlotho.de gerne zur Verfügung.



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